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Bitcoins BIP-110-Fork liegt 300 Blöcke zurück, während die abgespaltene Kette ins Stocken gerät

Bitcoins BIP-110-Fork liegt 300 Blöcke zurück, während die abgespaltene Kette ins Stocken gerät

Die wachsende Kluft

Die Zahlen erzählen eine deutliche Geschichte. Ein Rückstand von 300 Blöcken bedeutet, dass die Schwierigkeitsanpassung des Forks noch lange nicht greift. Nach den Regeln von Bitcoin erfolgt diese Anpassung nur alle 2.016 Blöcke. Bei dem aktuellen Tempo ist der Fork etwa sechs Jahre davon entfernt, sich selbst zu reparieren.

Das ist kein Tippfehler. Sechs Jahre.

Zur Einordnung: Der Fork müsste Blöcke in einem Tempo finden, das einfach nicht stattfindet. Zwei Blöcke seit Samstag sind kein Netzwerk, das Fuß fasst. Es ist ein Netzwerk, das praktisch untätig ist.

Was die zwei Blöcke bedeuten

Diese zwei Blöcke sind das einzige Lebenszeichen der abgespaltenen Kette. Die Miner haben sie nicht vollständig aufgegeben, aber die Hashrate ist eindeutig minimal. Jede Stunde, die ohne neuen Block vergeht, vergrößert die Kluft weiter.

Die Mathematik ist unerbittlich. Die Schwierigkeit von Bitcoin passt sich an, um Blockzeiten von etwa zehn Minuten zu halten. Die Schwierigkeit des Forks ist jedoch immer noch auf ein viel größeres Netzwerk ausgelegt. Bei so wenig Hashrate, die darauf gerichtet ist, kommen Blöcke sporadisch – oder gar nicht.

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