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BlackRocks IBIT-ETF verzeichnet Abfluss von 528 Millionen Dollar – zweithöchster seit Start angesichts Iran-bedingter Verkäufe

BlackRocks IBIT-ETF verzeichnet Abfluss von 528 Millionen Dollar – zweithöchster seit Start angesichts Iran-bedingter Verkäufe

Der Bitcoin-Spot-ETF IBIT von BlackRock verzeichnete am Mittwoch einen Nettoabfluss von 528 Millionen Dollar – der zweithöchste Tagesabfluss seit Auflegung des Fonds. Der Abfluss, ausgelöst durch einen marktweiten Ausverkauf im Zuge eskalierender Spannungen mit dem Iran, verfehlte den Januar-Rekord um weniger als 500.000 Dollar.

Iran-Spannungen verunsichern institutionelle Anleger

Der Abfluss war Teil einer breiten Risikovermeidung. Institutionelle Anleger reagierten auf die geopolitischen Nachrichten, indem sie Kapital aus Bitcoin abzogen – eine Bewegung, die jener in den traditionellen Märkten ähnelte. Der Ausverkauf traf Kryptowährungen besonders hart, wobei der Bitcoin-Kurs parallel zu Aktien fiel. Die Bewegung am Mittwoch war der größte Tagesabfluss aus IBIT seit Ende Januar.

Beinahe-Rekordabfluss

Die 528 Millionen Dollar verfehlten knapp den bisherigen Tagesrekord von IBIT von rund 528,5 Millionen Dollar aus dem Januar. Dieser Rekord bleibt bestehen, doch die knappe Verfehlung zeigt, wie empfindlich der Fonds auf makroökonomische Schocks reagiert. BlackRocks IBIT ist seit seiner Einführung einer der beliebtesten Bitcoin-ETFs, und große Abflüsse wie dieser können die Stimmung im gesamten Sektor belasten.

Der Abfluss hat die kumulierten Nettozuflüsse von IBIT für den Monat in den negativen Bereich gedrückt, obwohl der Fonds weiterhin Milliarden an verwaltetem Vermögen hält. Das Ereignis am Mittwoch unterstreicht, wie schnell sich die Stimmung institutioneller Anleger drehen kann, wenn geopolitische Risiken auftauchen. Der Januar-Rekord bleibt vorerst bestehen.