Loading market data...

Britische Abgeordnete starten Untersuchung, warum Banken Krypto-Firmen blockieren

Britische Abgeordnete starten Untersuchung, warum Banken Krypto-Firmen blockieren

Eine parteiübergreifende Gruppe britischer Abgeordneter startet eine Untersuchung, warum Banken routinemäßig Konten und Zahlungen für Krypto-Firmen sperren und ob diese Praxis den Sektor behindert. Die am Dienstag angekündigte Untersuchung wird das Ausmaß des De-Bankings und seine Auswirkungen auf die britische Krypto-Branche prüfen.

Umfang der Untersuchung

Die parlamentarische Gruppe plant, die Gründe zu untersuchen, die Banken für die Verweigerung von Dienstleistungen für Krypto-Unternehmen anführen. Sie wird auch bewerten, ob der derzeitige Ansatz verhältnismäßig ist oder ob er legitime Firmen ins Ausland treibt. Die Untersuchung wird sowohl Banken als auch Krypto-Unternehmen anhören, ein Zeitplan für die Anhörungen steht jedoch noch nicht fest.

Krypto-Firmen in Großbritannien beklagen seit langem, dass sie Schwierigkeiten haben, Bankkonten zu eröffnen oder zu führen. Mehrere haben öffentlich den fehlenden Bankzugang dafür verantwortlich gemacht, dass sie ihre Aktivitäten zurückgefahren oder in freundlichere Rechtsordnungen verlagert haben. Der Zeitpunkt der Untersuchung – inmitten eines breiteren Vorstoßes, Großbritannien als Krypto-Hub zu positionieren – deutet darauf hin, dass die Abgeordneten befürchten, der Bankenengpass könnte dieses Ziel untergraben.

Nächste Schritte

Die Gruppe wird in den kommenden Wochen voraussichtlich einen Aufruf zur Einreichung schriftlicher Stellungnahmen veröffentlichen. Danach folgen mündliche Anhörungen mit Branchenvertretern, Regulierungsbehörden und Bankvorständen. Der abschließende Bericht, der vermutlich in einigen Monaten vorliegen wird, könnte Änderungen der regulatorischen Leitlinien oder sogar Gesetze empfehlen, falls die Untersuchung zu dem Schluss kommt, dass Banken unfair handeln.