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Bundesrichter genehmigt Überweisung von 71 Millionen Dollar in ETH zur Wiederherstellung nach DeFi-Hack

Bundesrichter genehmigt Überweisung von 71 Millionen Dollar in ETH zur Wiederherstellung nach DeFi-Hack

Ein Bundesrichter hat die Überweisung von 71 Millionen Dollar in eingefrorenem Ethereum an Aave genehmigt, als Teil der Wiederherstellungsbemühungen nach einem Hack, der mit Nordkorea in Verbindung steht. Der Arbitrum DAO wird nun die seit dem Einbruch gehaltenen Gelder an das dezentrale Finanzprotokoll übertragen.

Herkunft der gestohlenen Gelder

Das Ethereum wurde während eines größeren Einbruchs beschlagnahmt, der mit nordkoreanischen Akteuren in Verbindung stand, die auf das Arbitrum-Netzwerk abzielten. Die Behörden froren die Vermögenswerte unmittelbar nach dem Angriff ein, um sie für eine Rückerstattung zu sichern. Die Gelder blieben monatelang gesperrt, während die rechtlichen Verfahren liefen.

Rechtlicher Schritt des Arbitrum DAO

Der Arbitrum DAO beantragte beim Gericht die Genehmigung, das eingefrorene ETH an Aave zu senden, und argumentierte, dass die Überweisung für die Entschädigung der Opfer unerlässlich sei. Die Organisation betonte, dass das Festhalten an den Vermögenswerten den Schaden durch den Hack nicht beheben würde. Die richterliche Anordnung beseitigte nun das rechtliche Hindernis für die Freigabe der Gelder.

Warum Aave die Gelder erhält

Aave wurde ausgewählt, weil es direkte Verbindungen zum Arbitrum-Ökosystem hat und Auszahlungen an betroffene Nutzer erleichtern kann. Die 71 Millionen Dollar verbleiben nicht bei Aave, sondern werden im Rahmen des Wiederherstellungsplans für die Rückerstattung verwendet. Wie genau die Gelder die Opfer erreichen, wurde noch nicht im Detail erläutert.

Zeitplan für die sofortige Überweisung

Die Überweisung kann nun sofort erfolgen, da die gerichtliche Genehmigung vorliegt. Der Arbitrum DAO bestätigte, dass er die Übertragung umgehend einleiten wird, gab jedoch nicht an, wann die Gelder seine Kontrolle verlassen werden. Aave hat nicht mitgeteilt, wie es die Vermögenswerte verteilen wird oder wer für eine Entschädigung in Frage kommt.

Die gerichtliche Anordnung beendet die Pattsituation um das eingefrorene ETH, doch der wahre Test kommt, wenn die Gelder tatsächlich die Nutzer erreichen, die von dem mit Nordkorea in Verbindung stehenden Hack betroffen sind.