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Strike-CEO Jack Mallers: Bitcoin ist ‚Geld für alle‘, die Wall Street sollte nicht ausgeschlossen werden

Strike-CEO Jack Mallers: Bitcoin ist ‚Geld für alle‘, die Wall Street sollte nicht ausgeschlossen werden

Strike-CEO Jack Mallers hat sich diese Woche gegen die wachsende Besorgnis über die zunehmende Rolle der Wall Street bei Bitcoin gewehrt und argumentiert, dass die Kryptowährung als ‚Geld für alle‘ konzipiert wurde und für alle offen bleiben muss – einschließlich großer Banken und Hedgefonds.

Offen für alle

In Aussagen, die direkt gegen eine Strömung des Bitcoin-Purismus gerichtet sind, sagte Mallers, das Netzwerk könne es sich nicht leisten, exklusiv zu werden. ‚Bitcoin ist Geld für alle, nicht nur für einige‘, argumentierte er. Institutionellem Kapital die Tür zu verschließen, würde seiner Ansicht nach den eigentlichen Grund verraten, warum dieser Vermögenswert existiert: eine erlaubnisfreie Finanzschicht zu sein, die jeder nutzen kann.

Die Wall-Street-Frage

Die Kritik, auf die Mallers antwortet, hat sich seit Monaten aufgebaut. Während traditionelle Finanzgiganten ihre Bitcoin-Bestände aufstocken, ETFs auflegen und Custody-Dienstleistungen aufbauen, befürchtet ein lauter Teil der Community, dass das ursprüngliche Ethos – Peer-to-Peer-Elektronikgeld – unter Compliance-Papierkram und hohen Verwaltungsgebühren begraben wird. Mallers kauft das nicht. Er sieht die Ankunft der Wall Street nicht als Korrumpierung von Bitcoin, sondern als Zeichen, dass es funktioniert.

Strikes eigener Weg

Mallers‘ Unternehmen Strike operiert auf dem Lightning Network von Bitcoin und bietet schnelle Zahlungen ohne die üblichen Vermittler. Das bringt Strike in eine einzigartige Position: Es profitiert von der Offenheit von Bitcoin und bedient gleichzeitig Nutzer, die Geschwindigkeit und niedrige Gebühren wünschen. Mallers‘ Kommentare deuten darauf hin, dass er keinen Konflikt darin sieht, um Privatkunden zu werben und gleichzeitig zu akzeptieren, dass großes Geld in dasselbe System fließen wird.

Ob andere Branchenführer seine Ansicht teilen, ist eine offene Frage. Aber diese Woche zog Mallers eine klare Grenze: Bitcoin ergreift keine Partei.