Die größten Chainlink-Wale außerhalb von Börsen haben aufgestockt. Laut Santiment haben Wallets mit einem Bestand zwischen 100.000 und 10 Millionen LINK im vergangenen Monat netto 32,93 Millionen Token hinzugefügt – ein Anstieg von 7,7 % ihres gemeinsamen Bestands. Die Akkumulation erfolgte leise, nicht während eines Ausbruchs, und die Analysefirma vermutet, dass es sich um die frühe Phase einer Angebotsverknappung handeln könnte.
Die Akkumulation in Zahlen
Santiment wies am 7. Mai auf diese Bewegung hin. Das Unternehmen beobachtet eine bestimmte Wallet-Gruppe – Inhaber mit 100.000 bis 10 Millionen LINK – da es sich bei diesen Adressen in der Regel um diskretionäre Großhalter handelt, nicht um Börsen-Cold-Wallets oder Verwahrungskonten. Innerhalb eines Monats erreichte der Gesamtbestand dieser Gruppe ein Allzeithoch. Die hinzugefügten 32,93 Millionen LINK haben bei aktuellen Kursen einen Wert von rund 325 Millionen US-Dollar.
Kein Ausbruchskauf
Bemerkenswert ist der Zeitpunkt. Während der Akkumulationsphase bewegte sich LINK in einem relativ ruhigen Bereich. Es gab keinen offensichtlichen Kurssprung, der die Käufe ausgelöst hätte, keine FOMO. Stattdessen stockten die Wale auf, während der Markt gähnte. Historisch gesehen ist dieses Muster eher mit späteren Kurssteigerungen verbunden – die Großhalter agieren tendenziell führend, nicht reagierend.
Was es signalisiert
Santiment beschrieb den Schritt als frühe Phase einer möglichen Angebotsverknappung. Da 32,93 Millionen LINK in Wallets gebunden sind, die selten schnell verkaufen, schrumpft das an Börsen verfügbare Angebot. Bleibt die Nachfrage stabil oder steigt, kann ein reduzierter Verkaufsdruck die Preisfindung beschleunigen. Allerdings knüpfte das Unternehmen eine Bedingung daran: Dies funktioniert nur, wenn Bitcoin und der breitere Kryptomarkt ihre bullische Haltung beibehalten. Keine Garantien.
Zum Redaktionsschluss notierte LINK bei 9,86 US-Dollar.




