Der CLARITY Act hat diese Woche einen großen Schritt nach vorne gemacht und mit 15:9 in einem überparteilichen Zeichen der Unterstützung einen Senatsausschuss passiert. Der Gesetzesentwurf, der klarere Regeln für Kryptomärkte bringen soll, steht nun vor der mühsamen Aufgabe, mit einem anderen Senatsgesetz zusammengeführt und mit einer Version des Repräsentantenhauses abgestimmt zu werden, bevor er Gesetz werden kann.
Die Abstimmung im Ausschuss
\nDie Abgeordneten im Senatsausschuss stimmten am 15. Mai 2024 mit 15:9 für die Weiterleitung des CLARITY Act. Das Ergebnis folgte nicht strikt der Parteilinie – einige Demokraten wechselten die Seiten, und einige Republikaner stimmten dagegen. Eine solche überparteiliche Unterstützung ist für jede Krypto-Gesetzgebung selten und gab dem Gesetzesentwurf echten Schwung. Aber Schwung allein verabschiedet kein Gesetz.
Der CLARITY Act ist noch nicht fertig. Er muss mit einem anderen Senatsgesetz zusammengeführt werden, das sich durch einen anderen Ausschuss arbeitet. Dann muss der kombinierte Text mit dem abgestimmt werden, was das Repräsentantenhaus verabschiedet. Das sind viele bewegliche Teile, und jedes davon ist eine Gelegenheit, dass das Ganze ins Stocken gerät.
Grayscales Warnung
\nGrayscale Investments, einer der größten Vermögensverwalter im Kryptobereich, bezeichnete die gesetzgeberische Konsolidierung als die entscheidende Hürde. Sie sagten nicht, dass der Gesetzesentwurf zum Scheitern verurteilt sei – nur dass der schwierige Teil jetzt beginne. Dass zwei Kammern und mehrere Ausschüsse sich auf denselben Regelsatz einigen, ist der Punkt, an dem frühere Krypto-Gesetze gescheitert sind.
Auch das Timing ist nicht ideal. Da der Wahlzyklus an Fahrt aufnimmt, schrumpft die gesetzgeberische Kapazität schnell. Die Befürworter des CLARITY Act müssen den Druck aufrechterhalten, wenn sie dieses Vorhaben noch vor Jahresende über die Ziellinie bringen wollen.




