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CLARITY-Gesetz unter Druck: Demokraten warnen vor Lücken bei der Bekämpfung illegaler Finanzströme

CLARITY-Gesetz unter Druck: Demokraten warnen vor Lücken bei der Bekämpfung illegaler Finanzströme

Das CLARITY-Gesetz gerät zunehmend unter Druck, während der Senat diese Woche mit der Ausschussberatung beginnt. Die Demokraten im Senat verstärken ihre Bemühungen, das Gesetz zu kippen, und warnen, dass es erhebliche Schlupflöcher im Kampf gegen illegale Finanzströme hinterlassen könnte. Der Widerstand kommt zu einem Zeitpunkt, an dem ein separater Antrag auf eine Bundesuntersuchung von World Liberty Financial die Spannungen zusätzlich verschärft.

Was die Demokraten sagen

Abgeordnete der anderen Seite argumentieren, dass das CLARITY-Gesetz in seiner jetzigen Form nicht ausreicht, um Schwachstellen im Krypto-Ökosystem zu schließen. Sie sagen, der Ansatz des Gesetzes könnte die Lücken, die von Kriminellen ausgenutzt werden, sogar noch vergrößern. Der Zeitpunkt ist ungünstig – während der Kongress bereits wegen vermeintlicher Untätigkeit bei der Regulierung digitaler Vermögenswerte in der Kritik steht, hat ein Gesetz, das Kritiker als unvollständig bezeichnen, einen schweren Stand.

Die World-Liberty-Financial-Dimension

Unabhängig davon wurde ein Antrag auf eine Bundesuntersuchung von World Liberty Financial eingereicht. Details sind noch rar, aber der Schritt zeigt, dass die Abgeordneten über das CLARITY-Gesetz hinausblicken. Ob die beiden Vorgänge zusammenhängen oder nur zufällig sind, trägt zum Gefühl bei, dass sich die regulatorische Landschaft rasant verändert.

Wie es weitergeht

Der Ausschussberatungsprozess wird entscheiden, welche Änderungsanträge – falls überhaupt – an das Gesetz angehängt werden. Die Demokraten werden voraussichtlich strengere Anti-Geldwäsche-Bestimmungen fordern. Die Abstimmung im Ausschuss könnte bereits nächste Woche stattfinden. Wenn das CLARITY-Gesetz die Ausschussberatung besteht, geht es in die vollständige Senatsdebatte. Wenn nicht, geht es zurück ans Reißbrett.