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Der Bundesstaat Washington verbietet Kryptowährungs-Kioske, während rechtlicher Druck auf die Branche zunimmt

Der Bundesstaat Washington verbietet Kryptowährungs-Kioske, während rechtlicher Druck auf die Branche zunimmt

Der Bundesstaat Washington hat Kryptowährungs-Kioske gänzlich verboten, ein weiteres Zeichen dafür, dass Regulierungsbehörden die Schrauben an der Branche weiter anziehen. Die Entscheidung fällt, während Alex Mashinsky, der ehemalige CEO von Celsius Network, angekündigt hat, sich selbst in seinen bevorstehenden Gerichtsverfahren zu verteidigen, und die US-Regierung 10 Millionen Dollar von Sam Bankman-Fried fordert. Insgesamt verdeutlichen die drei Entwicklungen einen anhaltenden rechtlichen Offensivzug gegen die prominentesten – und umstrittensten – Figuren der Kryptobranche.

Washingtons Kiosk-Verbot

Washingtons Entscheidung, Kryptowährungs-Kioske zu verbieten, tritt sofort in Kraft. Die Finanzaufsichtsbehörde des Bundesstaats erklärte, dass die Maschinen, die oft in Schnellkaufläden und Tankstellen zu finden sind, Verbraucherschutzrisiken darstellen. Kritiker argumentieren seit Langem, dass die Kioske exorbitante Gebühren verlangen und schwer nachverfolgbar sind. Das Verbot ist eines der ersten seiner Art in den USA.

Mashinsky verteidigt sich selbst

Alex Mashinsky, der einst den mittlerweile insolventen Kreditgeber Celsius Network leitete, wird seine Verteidigung vor Gericht selbst übernehmen. Diese Entscheidung ist ungewöhnlich für einen Wirtschaftsstrafprozess mit potenziell schwerwiegenden Konsequenzen. Die Selbstverteidigung schlägt sich oft nachteilig aus, doch Mashinsky hat signalisiert, dass er glaubt, niemand könne seine Geschichte besser erzählen als er selbst. Sein Prozess dürfte von der Kryptogemeinschaft intensiv verfolgt werden.

Die 10-Millionen-Dollar-Forderung

Gleichzeitig fordert die US-Regierung 10 Millionen Dollar von Sam Bankman-Fried. Der Betrag steht im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch von FTX, der von ihm gegründeten Börse. Bankman-Fried verbüßt bereits eine 25-jährige Haftstrafe. Die neue Forderung deutet darauf hin, dass die Staatsanwälte auch Jahre nach dem Zusammenbruch der Börse noch finanzielle Ansprüche gegen ihn entwirren.

Alle drei Fälle entwickeln sich parallel. Mashinskys Selbstverteidigung könnte seinen Fall verlangsamen oder neue rechtliche Komplikationen schaffen. Washingtons Kiosk-Verbot könnte andere Bundesstaaten dazu veranlassen, ähnliche Gesetze zu erlassen. Und die 10-Millionen-Dollar-Forderung gegen Bankman-Fried wird voraussichtlich angefochten werden. Die Branche beobachtet jede Entwicklung aufmerksam.