Der 480-Millionen-Dollar-Bestand wächst weiter
Die salvadorianische Regierung fügt seit Ende 2022 durch eine Dollar-Cost-Averaging-Strategie täglich einen Bitcoin hinzu. In den zwölf Monaten bis Juni 2025 kamen so über 1.600 BTC dazu. Das Tempo hat nicht nachgelassen. Im Januar 2026 erklärte das Bitcoin-Büro des Landes, man setze „voll und ganz“ auf Bitcoin und künstliche Intelligenz. Der Schatz ist nun rund eine halbe Milliarde Dollar wert – und die Regierung zeigt keine Anzeichen, etwas zu verkaufen.
Warum die Adoption nicht gefolgt ist
Diese falkenhafte Haltestrategie steht in krassem Gegensatz zur alltäglichen Nutzung. Im Q1 2026 erreichten die gesamten Rücküberweisungen nach El Salvador 2,43 Milliarden Dollar. Krypto machte nur 17,38 Millionen Dollar aus – 0,71 %. Die staatliche Chivo-Wallet wird auslaufen gelassen. Und seit Januar 2025, als El Salvador den Status von Bitcoin als obligatorisches gesetzliches Zahlungsmittel im Rahmen eines 1,4-Milliarden-Dollar-IWF-Darlehensabkommens widerrief, sind Unternehmen nicht mehr verpflichtet, die Kryptowährung zu akzeptieren. Die politische Kehrtwende war eine Bedingung des Darlehens, spiegelte aber auch die Realität wider: Die meisten Händler wollten es nie.
Der Köder für ausländische Investoren
Ein Teil des ursprünglichen Plans besteht noch: keine Kapitalertragssteuer auf Bitcoin- oder Krypto-Transaktionen. Diese Politik wurde Anfang 2026 verstärkt, um ausländische




