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eToro bleibt bullish bei Kryptowährungen trotz Rückgang bei Derivatehandel im ersten Quartal

eToro bleibt bullish bei Kryptowährungen trotz Rückgang bei Derivatehandel im ersten Quartal

eToro setzt weiterhin voll auf Kryptowährungen. Die Handelsplattform bekräftigte am Mittwoch ihr Engagement für digitale Vermögenswerte, obwohl die eigenen Zahlen einen Rückgang der Aktivitäten im Bereich Krypto-Derivate im ersten Quartal zeigen. CEO Yoni Assia bleibt optimistisch und sagte gegenüber Reportern, er erwarte, dass Kryptowährungen noch vor Ende 2026 neue Allzeithochs erreichen.

Das Handelsbild im ersten Quartal

Der Handel mit Krypto-Derivaten auf eToro ging im ersten Quartal zurück. Das Unternehmen gab keine genauen Zahlen bekannt, aber der Rückgang erfolgt nach einem volatilen Jahr 2025, in dem das Interesse von Privatanlegern an gehebelten Krypto-Produkten nachließ. Der breitere Markt war in diesem Jahr unruhig, wobei Bitcoin wochenlang seitwärts handelte. Dennoch zieht sich eToro nicht von seinen Krypto-Angeboten zurück. Die Plattform listet weiterhin neue Token und erweitert den Zugang zum Spot-Handel in mehreren Regionen.

Warum Assia sich keine Sorgen macht

Assia bezeichnet den Abschwung als vorübergehend. Er setzt auf eine Erholung in der zweiten Jahreshälfte und verweist auf institutionelle Zuflüsse sowie eine verbesserte regulatorische Klarheit in wichtigen Märkten wie der EU und Teilen Asiens. „Kryptowährungen werden dieses Jahr neue Höchststände erreichen“, sagte er. Das ist eine mutige Prognose angesichts der aktuellen Stimmung, aber eToro hat ähnliche Zyklen bereits überstanden. Das Unternehmen ist seit 2013 im Kryptobereich tätig und hat schon so manche Auf- und Abschwünge erlebt.

Das Unternehmen setzt verstärkt auf seine Social-Trading-Funktionen, um Nutzer auch bei geringen Volumina bei der Stange zu halten. Außerdem erwägt es eine mögliche Expansion in die USA, wobei noch kein Zeitplan bekannt gegeben wurde. Vorerst ist die Botschaft aus Tel Aviv klar: eToro geht nirgendwo hin. Ob Assias Vorhersage eintrifft, hängt vom weiteren Jahresverlauf ab – aber der CEO legt seine Karten auf den Tisch.