Der US-Finanzminister fordert den Kongress auf, den Digital Asset Market Clarity Act zu verabschieden, ein Gesetzesentwurf, der der Krypto-Industrie regulatorische Klarheit bringen soll. Der Vorstoß erfolgt, während Prognosemärkte dem Gesetz eine 45,5%ige Chance einräumen, bis 2026 in Kraft zu treten.
Warum jetzt der Druck
Der Finanzminister nannte keinen konkreten Zeitplan für die Verabschiedung, aber die Aufforderung signalisiert, dass die Regierung das Gesetz als Priorität betrachtet. Der Entwurf würde einen Rahmen für digitale Vermögensmärkte schaffen, wobei die genauen Bestimmungen noch verhandelt werden. Die Abgeordneten debattieren seit Jahren über Krypto-Regulierung, ohne ein umfassendes Gesetz zu verabschieden.
Die 45,5% Wahrscheinlichkeit
Daten von Prognosemärkten zeigen, dass der Digital Asset Market Clarity Act eine 45,5%ige Chance hat, 2026 in Kraft zu treten. Das ist keine sichere Sache, aber höher als bei vielen anderen Krypto-Gesetzen. Die Quoten spiegeln die Unsicherheit über den Gesetzgebungsfahrplan und den politischen Willen wider.
Was das Gesetz bewirken würde
Der Name des Gesetzes deutet darauf hin, dass es klären würde, welche Behörden für digitale Vermögenswerte zuständig sind und wie. Derzeit erheben sowohl die SEC als auch die CFTC Anspruch auf Zuständigkeit, was für Unternehmen Verwirrung stiftet. Die Unterstützung des Finanzministers könnte dem Gesetzentwurf Schwung verleihen, aber der Kongress muss noch handeln.
Der nächste Schritt ist, dass die Ausschüsse des Repräsentantenhauses und des Senats den Entwurf aufgreifen. Der öffentliche Aufruf des Finanzministers könnte die Führung unter Druck setzen, Anhörungen anzusetzen. Ob die 45,5%ige Wahrscheinlichkeit steigt oder fällt, hängt davon ab, wie schnell die Gesetzgeber vorankommen.




