Iran feuerte am Dienstag Raketen auf Israel ab, was die globalen Märkte erschütterte und Bitcoin erstmals seit Wochen unter 63.000 US-Dollar fallen ließ. Der Angriff erfolgte, während der ehemalige Präsident Donald Trump verzweifelt versucht, einen brüchigen Waffenstillstand zu bewahren, ein Abkommen, das bereits Risse zeigte. Die Eskalation lässt Händler auf ihre Bildschirme starren und fragen sich, wie weit der Rückgang noch gehen wird.
Die Raketenangriffe
Iran hat heute Morgen eine Salve Raketen in Richtung israelischen Territorium abgefeuert. Es liegen noch keine Informationen über Opfer oder Schäden vor, doch der Schritt markiert eine deutliche Eskalation in einer Region, die seit Monaten angespannt ist. Israels Militär hat noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben, obwohl Luftschutzsirenen in mehreren Städten ertönten. Der Zeitpunkt ist ungünstig für den Waffenstillstand, den Trump vermitteln wollte – ein Waffenstillstand, der bis zu den diplomatischen Gesprächen dieser Woche Bestand haben sollte.
Trumps Verzweiflungsversuche
Trump, mitten in seinem Präsidentschaftswahlkampf, hat den Waffenstillstand zu einem zentralen Thema seiner Außenpolitik gemacht. Quellen aus seinem Umfeld berichten, dass er seit dem Raketenangriff mit regionalen Führern telefoniert, um zu verhindern, dass die Situation außer Kontrolle gerät. Ob er das Abkommen retten kann, ist unklar. Der Angriff untergräbt seine Behauptung, dass sein Ansatz den Frieden bewahrt. Ein hochrangiger Berater beschrieb die Situation als „fluid“, ein Begriff, der normalerweise bedeutet, dass niemand die Kontrolle hat.
Bitcoin-Kursrückgang
Bitcoin fiel bereits innerhalb weniger Stunden nach der Nachricht unter 63.000 US-Dollar und setzte damit die Verluste fort, die bereits Ende letzter Woche begonnen hatten. Die Bewegung löschte wochenlange Gewinne aus und löste eine Welle von Liquidationen an Krypto-Börsen aus. Auch Altcoins folgten diesem Trend, wobei Ethereum und Solana jeweils um mehr als 5 % nachgaben. Der Rückgang ist keine Überraschung – Krypto ist extrem anfällig für geopolitische Schocks – doch die Geschwindigkeit überraschte einige Händler. Das Handelsvolumen stieg sprunghaft an, und die Orderbücher wurden dünner, da Market Maker ihre Liquidität zurückzogen.
Was nun?
Die unmittelbare Frage ist, ob Iran und Israel die Spannungen eskalieren lassen oder deeskalieren. Diplomaten werden morgen im UN-Sicherheitsrat zusammenkommen. Für Krypto hängt der weitere Verlauf davon ab, wie tief der allgemeine Verkaufsrückgang geht. Sollte der Waffenstillstand halten, könnte Bitcoin schnell wieder anziehen. Falls nicht, ist mit weiteren Verlusten zu rechnen. Niemand spricht bisher von einem Tiefpunkt.




