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Kaiko übernimmt Amberdata: Ausbau institutioneller Krypto-Daten

Kaiko übernimmt Amberdata: Ausbau institutioneller Krypto-Daten

Kaiko hat Amberdata übernommen und bringt damit zwei der größten unabhängigen Anbieter institutioneller Krypto-Daten zusammen. Die diese Woche bekannt gegebene Übernahme zielt darauf ab, ein umfassenderes Datenpaket zu schnüren, das Derivateanalysen, On-Chain-Tracking und KI-gestützte Forschungswerkzeuge umfasst. Es ist der jüngste Schritt in einer Konsolidierungswelle, die sich im Bereich der Blockchain-Daten abzeichnet.

Was Amberdata einbringt

Amberdatas Spezialgebiet waren Echtzeit-Derivatedaten und tiefgehende On-Chain-Kennzahlen – Bereiche, in denen Kaiko sich bislang eher auf Orderbuch- und historische Handelsdaten von Börsen konzentrierte. Durch die Zusammenführung bietet Kaiko seinen Kunden nun eine einzige Quelle für sowohl Spot- als auch Derivatemärkte sowie On-Chain-Transaktionsflüsse. Die kombinierte Plattform wird zudem automatisierte KI-gestützte Forschungszusammenfassungen integrieren, die Amberdata für institutionelle Nutzer entwickelt hatte.

Keines der beiden Unternehmen gab die finanziellen Details des Deals bekannt.

Warum jetzt

Der Datenaggregationsmarkt zersplittert zunehmend, da immer mehr Institutionen eine abteilungsübergreifende Abdeckung verlangen. Kaikos Schritt spiegelt einen breiteren Trend von Datenanbietern wider, Preis-, On-Chain- und Derivatedaten in einem Feed zu bündeln. Wettbewerber wie CoinMarketCap und CoinGecko haben ebenfalls ihre professionellen Stufen ausgebaut, aber Kaiko und Amberdata haben sich lange als die strengeren, API-orientierten Optionen für Handelsabteilungen und Analysten positioniert.

Für Kaiko bedeutet der Besitz von Amberdatas On-Chain-Pipeline, dass es Wallet-Analysen liefern kann, ohne eine Lizenz von Dritten erwerben zu müssen. Das ist ein praktischer Vorteil, wenn Kunden große Token-Bewegungen oder Finanzierungsflüsse zusammen mit Preisdaten verfolgen wollen.

Kaiko gibt an, dass die Integration von Amberdatas Datensätzen in den kommenden Monaten beginnen wird. Kunden können damit rechnen, dass das kombinierte Produkt unter der Marke Kaiko eingeführt wird, während die bestehenden Amberdata-API-Endpunkte während des Übergangs erhalten bleiben. Der Deal wurde diese Woche abgeschlossen; es waren keine behördlichen Genehmigungen erforderlich.