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Kongresskandidat liquidiert 10 Bitcoin für 800.000-Dollar-Wahlkampfkasse

Kongresskandidat liquidiert 10 Bitcoin für 800.000-Dollar-Wahlkampfkasse

Ein Kongresskandidat in Florida hat eine beträchtliche Bitcoin-Position aufgelöst, um seinen Wahlkampf zu finanzieren. Michael Carbonara, der für das Repräsentantenhaus im 22. Bezirk Floridas kandidiert, hat laut Unterlagen, die GFdaily vorliegen, diese Woche 10 Bitcoin für 800.000 Dollar verkauft. Der Schritt verwandelt einen Krypto-Gewinn in einen sehr realen politischen Vorteil – und wirft Fragen auf, wie digitale Vermögenswerte die Wahlkampffinanzierung neu gestalten.

Die Transaktion

Carbonara verkaufte die 10 BTC zu einem Durchschnittspreis von etwa 80.000 Dollar pro Coin. Der Erlös, der auf ein Wahlkampfkonto eingezahlt wurde, verschafft ihm eine beträchtliche Kriegskasse, während er gegen die amtierenden Abgeordneten des Bezirks antritt. Der Verkauf wurde Anfang dieser Woche in einer Wahlkampffinanzierungserklärung offengelegt, allerdings wurde das genaue Datum des Handels nicht angegeben.

Es ist unklar, wie lange Carbonara die Bitcoin hielt oder ob er sie durch Investitionen oder auf andere Weise erworben hat. Klar ist jedoch: Der Kandidat setzt darauf, dass ein Geldberg aus Krypto ihm helfen kann, sich in einem überfüllten Vorwahlfeld durchzusetzen.

Die Krypto-Wette eines Kandidaten

Krypto-Gewinne zur Finanzierung eines Bundestagswahlkampfs zu nutzen, ist noch relativ selten. Die meisten Kandidaten setzen auf traditionelle Mittel – Spenderschecks, PAC-Gelder oder persönliches Vermögen. Carbonaras Schritt bringt ihn in eine kleine Gruppe von Politikern, die digitale Vermögenswerte in Wahlkampfgelder umgewandelt haben. Die Offenlegung gibt nicht preis, ob er die Bitcoin über eine Börse oder einen OTC-Handel verkauft hat, sondern nur, dass der Nettobetrag auf seinem Wahlkampfkonto gelandet ist.

Der 22. Bezirk Floridas umfasst Teile von Palm Beach County und der Treasure Coast. Es ist ein umkämpfter Sitz, und 800.000 Dollar geben Carbonara die Möglichkeit, die lokalen Radiowellen und Briefkästen so zu fluten, wie es die meisten Herausforderer nicht können. Das Timing – nur Monate vor den Vorwahlen – ist kein Zufall.

Was als Nächstes kommt

Carbonaras Wahlkampfteam hat nicht mitgeteilt, ob es weitere Krypto-Bestände oder -Verkäufe offenlegen wird. Die FEC verlangt von Kandidaten, persönliche Vermögenswerte zu melden, aber die Regeln für digitale Vermögenswerte werden noch ausgearbeitet. Vorerst sind die 800.000 Dollar in bar, und das Rennen läuft.