Transaktionen mit Krypto-Karten haben diesen Monat einen neuen Rekord erreicht: Das kumulierte Volumen beläuft sich auf rund 7,8 Milliarden Dollar. Laut Branchendaten entspricht dies einem Anstieg von 230 % im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2025.
Zahlen und Fakten
Die monatlichen Ausgaben über Krypto-gestützte Kredit- und Debitkarten steigen seit 2024 stetig an. Der jüngste Sprung brachte das Gesamtvolumen im Mai 2026 auf über 7,8 Milliarden Dollar – mehr als dreimal so viel wie vor einem Jahr. Das Wachstumstempo hat sich in den letzten Quartalen beschleunigt, da immer mehr Nutzer Stablecoins auf ihre Karten laden oder Krypto direkt an der Kasse verkaufen.
Gründe für den Anstieg
Die Akzeptanz von Krypto-Karten hat sich über die frühen Anwender hinaus ausgeweitet. Händler haben Zahlungsschnittstellen integriert, die Krypto-Karten ohne zusätzliche Hürden akzeptieren, und Herausgeber haben Prämienprogramme eingeführt, die mit traditionellen Cashback-Angeboten konkurrieren. Die Zahlen deuten darauf hin, dass Krypto für einen wachsenden Anteil alltäglicher Ausgaben keine Neuheit mehr ist – sondern nur eine weitere Zahlungsmethode.
Stetiger Anstieg seit 2024
Der derzeitige Aufschwung kommt nicht aus dem Nichts. Seit 2024 steigen die Transaktionsvolumina Monat für Monat an, mit gelegentlichen Rückgängen während Marktabschwüngen. Der Anstieg von 230 % im Jahresvergleich im Mai ist jedoch der stärkste je verzeichnete Sprung. Ob das Wachstum anhält, falls die Krypto-Kurse fallen, bleibt eine offene Frage – doch der Ausgabentrend ist derzeit unübersehbar.
Eine weitere Aufschlüsselung der Daten – nach Region, Kartenherausgeber oder Transaktionsart – wurde nicht veröffentlicht. Branchenbeobachter werden in den kommenden Wochen auf detailliertere Zahlen achten, um zu sehen, welche Segmente den Boom antreiben.




