KuCoin hat ein Produkt eingeführt, das es Nutzern ermöglicht, gegen hochliquide Krypto-Assets zu leihen, während ihr hinterlegtes Sicherheitskapital weiterhin passiv Rendite erwirtschaftet. Die Börse beschreibt es als integrierte Verdienen-und-Kredit-Lösung, ein Zeichen dafür, dass Kryptobörsen sich von der einfachen Orderabwicklung hin zur Kapitalverwaltung entwickeln.
So funktioniert das Produkt
Nutzer hinterlegen Sicherheiten in einem renditeerbringenden Pool – beispielsweise einem Kredit- oder Staking-Produkt – und können einen Kredit gegen dieselbe Sicherheit aufnehmen. Die Sicherheit erwirtschaftet weiterhin passive Erträge, sodass Kreditnehmer ihre Schulden effektiv mit der Rendite bedienen können. KuCoin hat die Zinssätze oder die Beleihungsgrenzen noch nicht bekannt gegeben, aber die Struktur ähnelt dem, was einige dezentrale Protokolle seit Jahren anbieten.
Größerer Branchenwandel
KuCoin positioniert dies als Teil einer größeren Entwicklung. Börsen, die früher nur Käufer und Verkäufer zusammenbrachten, bauen nun umfassende Kapitalverwaltungstools auf. Das Verdienen-und-Kredit-Modell ist ein Schritt; Margin-Handel, strukturierte Produkte und Renditeoptimierungstools sind weitere. KuCoins Schritt deutet darauf hin, dass das Kreditgeschäft nicht als Nebenprodukt, sondern als Kernfunktion angesehen wird.
Ab sofort verfügbar
Das Produkt ist bereits auf der Plattform verfügbar. KuCoin hat noch nicht bekannt gegeben, welche Assets zugelassen sind oder welche Kreditgrenzen gelten – diese Details sind entscheidend für Nutzer, die die Nutzung abwägen. Doch aktuell ist die Grundidee klar: Lassen Sie Ihr Sicherheitskapital nicht brach liegen.



