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Lummis bringt CLARITY Act ein, um Kundencrypto bei Börseninsolvenzen zu schützen

Lummis bringt CLARITY Act ein, um Kundencrypto bei Börseninsolvenzen zu schützen

Senatorin Cynthia Lummis (R-WY) hat am Montag den CLARITY Act eingebracht, einen Gesetzesentwurf, der sicherstellen soll, dass Kundencrypto-Vermögenswerte auch im Falle einer Börseninsolvenz Eigentum der Kunden bleiben. Das Gesetz zielt darauf ab, eine rechtliche Lücke zu schließen, die durch die Pleiten von Celsius und Voyager offengelegt wurde, bei denen Kunden als ungesicherte Gläubiger behandelt wurden.

Das Celsius- und Voyager-Problem

Als Celsius und Voyager 2022 Insolvenz anmeldeten, entschieden die Gerichte, dass die Kundencrypto auf diesen Plattformen Teil der Insolvenzmasse sei. Das bedeutete, dass Kunden hinter gesicherten Gläubigern anstehen mussten und oft nur einen Bruchteil ihrer Einlagen zurückerhielten. Der CLARITY Act geht dieses Ergebnis direkt an, indem er klarstellt, dass Kundengelder nicht Eigentum der Börse sind – sie gehören dem Kunden, Punkt.

Was der Gesetzesentwurf bewirkt

Der CLARITY Act würde Börsen verpflichten, Kundencrypto zu trennen und als Eigentum des Kunden zu behandeln, nicht der Börse. Wenn eine Börse pleitegeht, würden diese Vermögenswerte an die Kunden zurückgegeben werden, anstatt in die Insolvenzmasse zu fließen. Der Gesetzesentwurf treibt auch umfassendere US-Kryptomarktregeln voran und drängt auf einen klaren rechtlichen Rahmen, der festlegt, wie digitale Vermögenswerte im Insolvenzfall behandelt werden. Lummis argumentiert seit langem, dass das derzeitige Flickwerk aus Landes- und Bundesgesetzen Privatanleger verwundbar macht.

Nächste Schritte

Der Gesetzesentwurf geht nun zur Beratung in den Ausschuss. Lummis, eine prominente Krypto-Befürworterin, arbeitet seit Jahren an einer umfassenden Marktstrukturgesetzgebung. Der CLARITY Act könnte als eigenständiger Gesetzesentwurf voranschreiten oder in ein größeres Paket aufgenommen werden. In jedem Fall steht ihm in einem gespaltenen Kongress ein unsicherer Weg bevor. Klar ist, dass die rechtliche Unsicherheit um Kundencrypto bei Insolvenzen nicht von allein verschwindet – und die Branche beobachtet die Entwicklung genau.