Loading market data...

Lummis warnt: Verpassen des Clarity Act-Zeitfensters könnte Kryptogesetzgebung bis 2030 verzögern

Lummis warnt: Verpassen des Clarity Act-Zeitfensters könnte Kryptogesetzgebung bis 2030 verzögern

Die US-Senatorin Cynthia Lummis warnte am Montag, dass die Kryptogesetzgebung im Falle eines Scheiterns des Clarity Act im aktuellen legislativen Zeitfenster bis 2030 verzögert werden könnte. Die republikanische Senatorin aus Wyoming erklärte, dass Untätigkeit Entwickler ungeschützt, Verbraucher verwundbar und Strafverfolgungsbehörden ohne stärkere Instrumente zur Überwachung der digitalen Asset-Märkte lassen würde.

Das Timing-Problem

Lummis nannte keinen genauen Termin, doch ihre Warnung deutet auf ein enges Zeitfenster vor den Zwischenwahlen 2026 hin, bei denen sich die Prioritäten des Kongresses möglicherweise verschieben könnten. Der Clarity Act, der einen klaren regulatorischen Rahmen für digitale Assets schaffen soll, befindet sich bereits seit Monaten im Ausschuss. Sollte er nicht bald vorankommen, argumentierte die Senatorin, werde die nächste realistische Chance für umfassende Kryptoregeln erst im nächsten Jahrzehnt kommen.

Was auf dem Spiel steht

Lummis zufolge verlieren drei Gruppen, wenn das Gesetz steckenbleibt. Entwickler stehen vor rechtlicher Unsicherheit bei der Token-Klassifizierung und dem Wertpapierrecht. Verbraucher erhalten keinen klaren Schutz vor Betrug oder Börsenpannen. Und Strafverfolgungsbehörden fehlen gesetzliche Instrumente, um Verbrecher über Bundesstaatsgrenzen hinweg zu verfolgen.

Ihre Darstellung ist unmissverständlich: Es geht nicht nur um ein Gesetz. Es geht darum, ob die USA eine kohärente Politik für digitale Assets etablieren können, bevor andere Länder weiter davonziehen.

Der Weg nach vorn

Lummis ist seit langem eine der lautstärksten Krypto-Befürworterinnen im Senat. Sie drängt die Führung, eine Plenarabstimmung vor der Sommerpause anzusetzen. Ob dies geschieht, hängt von breiteren legislativen Verhandlungen ab – der Clarity Act ist nicht das einzige Thema auf einem überfüllten Kalender.

Vorerst dient die Warnung der Senatorin als Plenarerklärung und Aufruf zum Handeln. Sollte das Zeitfenster geschlossen werden, setzt sie darauf, dass es erst wieder 2030 öffnet.