Manchester United hat Eva Olid zur neuen Cheftrainerin der Frauenmannschaft ernannt. Die Einstellung, die diese Woche bekannt gegeben wurde, bringt eine Trainerin mit Erfahrung in der höchsten spanischen Frauenliga. Doch der Schritt fand auf dem Fan-Token-Markt des Vereins kaum Beachtung.
Eine Trainerin mit Erfolgsbilanz
Olid trainierte zuvor Levante und zuletzt Madrid CFF. Sie übernimmt eine Frauenmannschaft von Manchester United, die in der vergangenen Saison den fünften Platz in der Women's Super League belegte. Der Verein erklärte, er erwarte von ihr, einen konkurrenzfähigeren Kader aufzubauen. Olid ist die jüngste in einer Reihe von Trainerwechseln, die darauf abzielen, die Position des Teams zu verbessern.
Fan-Token bleibt unbeeindruckt
Der Preis des offiziellen Fan-Tokens von Manchester United, das auf der Socios-Plattform gehandelt wird, zeigte nach der Ankündigung kaum Bewegung. Diese verhaltene Reaktion wirft Fragen zum allgemeinen Nutzen von Fan-Tokens auf. Sie sollen den Inhabern eine Stimme bei Vereinsentscheidungen geben, aber eine wichtige Trainer-Einstellung weckte kaum Interesse.
Fan-Tokens wurden als eine Möglichkeit vermarktet, dass sich Fans über das reine Anschauen von Spielen hinaus mit Vereinen engagieren können. Doch die fehlende Reaktion dieser Woche deutet darauf hin, dass der Zusammenhang zwischen Token-Besitz und tatsächlichem Einfluss schwächer sein könnte als beworben. Der Wert des Tokens von Manchester United ist im vergangenen Jahr zusammen mit dem breiteren Kryptomarkt gesunken. Die Trainer-Einstellung hat diesen Trend nicht umgekehrt.
Es ist unklar, ob Fan-Tokens jemals zu dem Engagement-Instrument werden, das sich die Vereine erhofft haben. Vorerst ist die Gleichgültigkeit des Marktes gegenüber einer bedeutenden Personaländerung ein Beobachtungspunkt, den es wert ist, im Auge zu behalten.




