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Mastercard erhält New Yorker BitLicense und verstärkt Engagement bei Stablecoin-Zahlungen

Mastercard erhält New Yorker BitLicense und verstärkt Engagement bei Stablecoin-Zahlungen

Die Mastercard Transaction Services (U.S.) LLC hat am Mittwoch eine New Yorker BitLicense von der staatlichen Finanzaufsichtsbehörde (NYDFS) erhalten – das neueste Zeichen dafür, dass der Zahlungsriese es mit der Stablecoin-Infrastruktur ernst meint. Die Lizenz erlaubt Mastercard, digitale Vermögenswerte unter dem strengen regulatorischen Rahmen New Yorks zu betreiben, der seit 2015 nur einigen Dutzend Unternehmen eine solche Genehmigung erteilt hat.

Was die Lizenz abdeckt

Die BitLicense autorisiert Mastercard zur Abwicklung von Stablecoin-Zahlungen und blockchainbasierten Systemen – genau die Art von Infrastruktur, an der das Unternehmen seit Monaten baut. Die New Yorker Vorschriften verlangen von Lizenznehmern, bestimmte Kapitalreserven vorzuhalten, Cybersicherheitsprotokolle zu implementieren und sich regelmäßigen Compliance-Prüfungen zu unterziehen. Diese Hürde ist hoch – die NYDFS hat viele Anträge abgelehnt – aber Mastercard hat sie genommen.

Ein geschäftiger Frühling für BitLicense-Genehmigungen

Mastercard ist nicht der einzige große Name, der kürzlich das NYDFS-Siegel erhalten hat. Galaxy Digital hat seine BitLicense Anfang dieses Monats bekommen, Strike bereits im März. Das sind drei Genehmigungen in drei Monaten für eine Behörde, die normalerweise langsam arbeitet. Das Tempo deutet darauf hin, dass die NYDFS etablierten Finanzunternehmen den Einstieg in Krypto erleichtert, während sie Startups gegenüber weiterhin zurückhaltend bleibt.

Die BVNK-Übernahme passt ins Bild

Mastercard hat im März das Stablecoin-Zahlungsunternehmen BVNK für 1,8 Milliarden Dollar übernommen – ein damals großer Deal, der jetzt noch sinnvoller erscheint. Die BitLicense gibt Mastercard das regulatorische grüne Licht, um die Technologie von BVNK tatsächlich in New York einzusetzen. Ohne die Lizenz wäre jedes Stablecoin-Produkt, das auf New Yorker Kunden abzielt, tabu gewesen. Jetzt ist das nicht mehr der Fall.

Was als Nächstes kommt

Mastercard hat noch keinen konkreten Produktstart im Zusammenhang mit der Lizenz angekündigt. Das Unternehmen hat jedoch klargemacht, dass es die Infrastruktur für Stablecoin-Zahlungen aufbauen will – denken Sie an Abwicklungsnetzwerke, Händler-Tools und grenzüberschreitende Infrastruktur. Mit der NYDFS-Zulassung kann es nun im größten US-Finanzmarkt mit dem Bau beginnen. Der nächste Schritt ist wahrscheinlich ein Pilotprojekt oder eine Partnerschaftsankündigung, auch wenn Mastercard noch keinen Zeitpunkt nennt.