Der Senat hat seine Abstimmung über den Clarity Act auf September verschoben, ein Schritt, der die Chancen des Gesetzes, 2026 in Kraft zu treten, schwächt und die Regulierung digitaler Vermögenswerte in der Schwebe lässt.
Die Verschiebung verändert den Zeitplan für ein Gesetzesvorhaben, das von der Krypto-Industrie genau beobachtet wird. Der Clarity Act würde, falls er verabschiedet wird, bundesweite Grundregeln für digitale Vermögenswerte festlegen, aber der neue Zeitplan bedeutet, dass das Gesetz erst im Herbst zur Abstimmung kommt.
Ein schrumpfendes Zeitfenster für 2026
Die Verzögerung verringert die Zeit, die dem Clarity Act zur Verfügung steht, um beide Kammern zu passieren und vor Jahresende auf den Schreibtisch des Präsidenten zu gelangen. Da die Abstimmung nun für September angesetzt ist, wird der Weg zur Verabschiedung in diesem Jahr steiler. Weitere Stolpersteine im Legislativkalender könnten das Gesetz auf 2027 verschieben, obwohl der unmittelbare Fokus des Senats auf dem Septembertermin liegt.
Regulatorische Schwebe für digitale Vermögenswerte
Die Verzögerung bringt Unsicherheit in die Regulierung digitaler Vermögenswerte. Unternehmen und Investoren warten auf bundesweite Klarheit darüber, wie Kryptowährungen und andere digitale Vermögenswerte nach US-Recht behandelt werden. Ohne den Clarity Act bleibt diese Klarheit unerreichbar. Das Schicksal des Gesetzes ist nun an die September-Abstimmung gebunden, und bis dahin bleibt die regulatorische Landschaft ungeklärt.
Die Abstimmung im September
Der Senat wird voraussichtlich den Clarity Act aufgreifen, wenn er im September zurückkehrt. Diese Abstimmung wird entscheiden, ob das Gesetz vorankommt oder ins Stocken gerät. Bis dahin bleiben die Aussichten des Gesetzes eine offene Frage.



