Der Prime Trust Litigation Trust hat Swan Bitcoin am 15. Mai mit einer 94-seitigen Klage überzogen und fordert die Rückzahlung von 970 Millionen Dollar an Vermögenswerten, die angeblich vor dem Zusammenbruch des Krypto-Verwahrers abgezogen wurden. Die Beschwerde, die der Trust als letzten Rettungsversuch bezeichnet, zielt auf Transfers ab, die seiner Ansicht nach zu einem Zeitpunkt erfolgten, als Prime Trust bereits in ernsthaften Schwierigkeiten steckte.
Die Vorwürfe
Die Klage argumentiert, dass Swan Bitcoin wusste, dass Prime Trust ins Wanken geriet, aber dennoch Hunderte Millionen an Vermögenswerten abzog. Sie nennt keine einzelnen Führungskräfte, aber die schiere Höhe der Forderung – fast eine Milliarde Dollar – deutet darauf hin, dass der Trust glaubt, ein Großteil der fehlenden Gelder von Prime Trust sei bei Swan gelandet. Die Einreichung ist vollgepackt mit Transaktionsaufzeichnungen und internen Kommunikationen, so die Anwälte des Trusts in einer Erklärung.
Das chaotische Ende von Prime Trust
Prime Trust war einst ein bevorzugter Verwahrer für Krypto-Unternehmen. Als es zusammenbrach, wurden Kunden von ihren Wallets ausgeschlossen, und ein Litigation Trust wurde eingerichtet, um Gelder zurückzufordern, die seiner Ansicht nach unrechtmäßig abgezogen wurden. Diese Klage gegen Swan ist eine der größten Einzelforderungen, die aus diesem Scherbenhaufen hervorgegangen sind. Das Timing ist ungünstig für Swan, das in diesem Jahr sein Bitcoin-fokussiertes Dienstleistungsangebot ausgebaut hat.
Gerichtsdokumente zeigen, dass der Fall vor einem Gericht in Nevada eingereicht wurde, dem Sitz von Prime Trust. Swan Bitcoin hat noch keine Stellungnahme eingereicht. Der Trust beantragt ein Jury-Verfahren und eine vollständige Rechenschaftslegung über die Abhebungen. Bei 970 Millionen Dollar auf dem Spiel wird dieser Fall während der Beweisaufnahme viel Aufmerksamkeit erregen.




