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Sam Bankman-Fried plant angeblich, nach seiner Haftentlassung einen neuen Krypto-Token zu lancieren: Bericht

Sam Bankman-Fried plant angeblich, nach seiner Haftentlassung einen neuen Krypto-Token zu lancieren: Bericht

Sam Bankman-Fried, der wegen Betrugs zu 25 Jahren Haft verurteilte FTX-Mitgründer, hat einem Mithäftling Berichten zufolge erzählt, dass er nach seiner Entlassung einen neuen Krypto-Token auf den Markt bringen will. Die Behauptung stammt aus einem Feature des New York Magazine, das diese Woche veröffentlicht wurde. Ohne vorzeitige Entlassung oder erfolgreiche Berufung würde Bankman-Fried frühestens um 2044 herum freikommen – doch das hat ihn nicht davon abgehalten, ein Comeback zu skizzieren.

Das gemeldete Gespräch

Laut dem Artikel des New York Magazine teilte Bankman-Fried seine Token-Pläne einem anderen Gefangenen während seines Aufenthalts im Metropolitan Detention Center in Brooklyn mit. Der Bericht nennt weder den Namen des Insassen noch Details zu Design, Zeitplan oder Zielmarkt des Tokens. Es ist unklar, ob Bankman-Fried die Idee mit jemandem außerhalb der Gefängnismauern besprochen hat.

Der lange Weg vor ihm

Bankman-Frieds Strafe, die 2024 verhängt wurde, sieht nach Bundesrecht keine Möglichkeit einer vorzeitigen Entlassung vor. Er hat Berufung eingelegt, aber dieser Prozess kommt nur langsam voran. Selbst wenn die Berufung erfolgreich ist und seine Strafe reduziert wird, müsste er noch Jahre hinter Gittern verbringen. Der Zeitplan bedeutet, dass ein möglicher Token-Start mindestens anderthalb Jahrzehnte entfernt ist – vorausgesetzt, das Projekt überlebt so lange ohne ihn.

Ein bekanntes Muster?

Bankman-Fried gründete FTX im Jahr 2019 und baute es zu einer der größten Krypto-Börsen der Welt auf, bevor es 2022 zusammenbrach. Er wurde in sieben Fällen von Betrug und Verschwörung verurteilt. Die Idee, dass ein ehemaliger Krypto-Magnat nach der Haft einen neuen Token prägen will, ist in der Branche nicht völlig neu, aber selten bei jemandem, der eine so lange Strafe verbüßt. Einige Beobachter haben darauf hingewiesen, dass selbst die Ankündigung eines Tokens rechtliche Risiken bergen könnte, angesichts seiner laufenden Verpflichtungen gegenüber Gläubigern und Aufsichtsbehörden.

Keine offizielle Bestätigung

Das Feature des New York Magazine ist die einzige Quelle für die Behauptung. Weder Bankman-Frieds Anwälte noch das Bureau of Prisons haben sich dazu geäußert. Der Token – falls er über ein Gespräch hinaus existiert – wurde weder registriert noch öffentlich anerkannt. Vorerst ist es nur eine Geschichte – aber eine, die diese Woche in Krypto-Kreisen bereits Aufmerksamkeit erregt.