Michael Saylor deutete in dieser Woche an, dass er weitere Bitcoin kaufen will, und nahm damit frühere Signale aus dem Q1-Earnings-Call von Strategy zurück, in dem er einen möglichen Verkauf angedeutet hatte. Der Schritt erfolgt, während die durchschnittlichen Anschaffungskosten des Unternehmens bei etwa 75.537 $ pro Coin liegen und Bitcoin seit Jahresbeginn 2026 um etwa 7,6 % zugelegt hat.
Der Q1-Hinweis, der nicht hielt
Während des Earnings Calls zum ersten Quartal am 5. Mai deutete Saylor an, dass das Unternehmen einen Teil seiner Bitcoin-Bestände abstoßen könnte – eine Bemerkung, die den Markt überraschte. Damals nannte er weder einen Zeitplan noch eine Größenordnung. Doch diese Woche schwenkte er um und signalisierte öffentlich eine neue Kaufrunde. Der Kurswechsel beseitigte alle verbleibenden Zweifel an der langfristigen Überzeugung des Unternehmens.
Durchschnittskosten und aktuelle Position
Strategys gesamter Bitcoin-Bestand bleibt eine der größten Unternehmensreserven. Bei einem Durchschnittspreis von 75.537 $ liegt die Position nun mit etwas über 7 % im Plus. Das ist keine riesige Sicherheitsmarge, aber genug, um den Vorstand zufrieden zu stellen. Das Unternehmen hat nicht offengelegt, wie viele neue BTC es hinzufügen will oder zu welchem Preis es zielt.
Was als Nächstes kommt
Investoren werden die nächste SEC-Einreichung auf einen konkreten Dollar-Betrag hin beobachten. Saylor hat kein formelles Update zum Treasury-Programm angekündigt, daher könnte der Kauf über offene Marktgeschäfte oder eine neue Schuldenaufnahme erfolgen. Wie auch immer, die Botschaft ist klar: Strategy verkauft nicht – es lädt nach.




