Strategy kaufte zwischen dem 1. und 7. Juni 1.550 Bitcoin und gab dafür 101,3 Millionen Dollar aus, wie aus einem am Montag eingereichten SEC-Formular 8-K hervorgeht. Der Kauf erfolgt eine Woche, nachdem das Unternehmen 32 BTC verkauft hatte – sein erster Verkauf seit 2022 – und hinterlässt Strategy mit rund einer Milliarde Dollar an Barmitteln.
Erster Verkauf seit vier Jahren, dann ein großer Kauf
Der Verkauf von 32 Bitcoin in der Vorwoche war eine Randnotiz – weniger als 2 Millionen Dollar zu aktuellen Preisen –, aber es war das erste Mal seit 2022, dass Strategy einen Teil seines Bestands verkauft hatte. Das Unternehmen erklärte den Verkauf in der Einreichung nicht. Der Rückkauf in dieser Woche gleicht ihn mehr als aus: 1.550 BTC ist der größte wöchentliche Zuwachs seit dem Akkumulationsrausch des Unternehmens im März 2026.
Bargeldbestand übersteigt 1 Milliarde Dollar
Nach der Transaktion erreichte Strategies Barreserve 1 Milliarde Dollar, wie das 8-K zeigt. Das ist eine Menge Pulver für ein Unternehmen, das Bitcoin zu seinem zentralen Treasury-Vermögenswert gemacht hat. Der Zeitpunkt ist nicht trivial: Die Bitcoin-Preise waren in diesem Frühjahr volatil, und eine Kriegskasse von einer Milliarde Dollar gibt Strategy Spielraum, weiter bei Rückgängen zu kaufen – oder umzuschwenken, falls der Vorstand sich erneut zum Verkauf entschließt. Bisher zeigen sie keine Neigung zu Letzterem.
Was die Einreichung sagt
Das Formular 8-K, das am 8. Juni bei der SEC eingereicht wurde, legt den Kauf unter Punkt 8.01 – Sonstige Ereignisse – offen. Strategy nannte weder die Gegenpartei noch den Durchschnittspreis, aber der Preis von 101,3 Millionen Dollar impliziert Durchschnittskosten von etwa 65.355 Dollar pro Bitcoin. Das Unternehmen hält nun insgesamt über 220.000 BTC und ist damit der größte börsennotierte Unternehmenshalter der Kryptowährung.
Der nächste Quartalsbericht von Strategy wird Mitte August erwartet. Investoren werden auf jede Änderung der Buy-and-Hold-Rhetorik des Unternehmens achten – insbesondere nach dem seltenen Verkauf in der letzten Woche. Vorerst ist das Signal aus dem 8-K klar: Der milliardenschwere Bargeldbestand ist da, um ausgegeben zu werden, und der Vorstand ist bereit, ihn schnell auszugeben.




