Loading market data...

Strategy verkauft 32 Bitcoin – erster Verkauf seit 2022; Strive schlägt 4,2 Mrd. $ ATM-Erweiterung vor

Strategy verkauft 32 Bitcoin – erster Verkauf seit 2022; Strive schlägt 4,2 Mrd. $ ATM-Erweiterung vor

Strategy, der von Michael Saylor geführte Schwergewicht unter den Bitcoin-Unternehmensbeständen, hat in dieser Woche 32 BTC verkauft – etwa 2,5 Millionen Dollar. Dies ist der erste Verkauf der Kryptowährung seit 2022. Der Schritt stand im Zusammenhang mit Dividendenverpflichtungen aus Vorzugsaktienemissionen und nicht mit einer Änderung der Treasury-Strategie. Parallel dazu schlug Strive Asset Management vor, seine At-the-Market-Programme (ATM) um insgesamt 4,2 Milliarden Dollar zu erweitern, um zukünftige Bitcoin-Käufe zu finanzieren.

Ein seltener Verkauf, keine Kehrtwende

Die Transaktion am Dienstag war Strategies erster Bitcoin-Verkauf seit rund vier Jahren. Das Unternehmen hält weiterhin über 843.000 BTC und ist damit mit großem Abstand der größte öffentliche Unternehmensbestand. Saylor hat stets betont, dass die Firma plant, ihre Bitcoin über Marktzyklen hinweg zu halten – und dieser Verkauf, gemessen am Gesamtbestand klein, wirkt eher wie ein administrativer Schritt als eine Gesinnungsänderung.

Strategy emittierte 2024 und 2025 Vorzugsaktien, die mit Dividendenverpflichtungen verbunden waren. Um diesen nachzukommen, musste das Unternehmen Bargeld freisetzen. Der Verkauf von 32 BTC ist ein Weg, dies zu tun, ohne auf andere Reserven zurückzugreifen.

Strives 4,2-Milliarden-Dollar-Vorschlag

Während Strategy reduzierte, strebt Strive Asset Management danach, sich einzudecken. Das Unternehmen reichte einen Vorschlag ein, seine ASST- und SATA-ATM-Programme um jeweils 2,1 Milliarden Dollar zu erhöhen – insgesamt 4,2 Milliarden Dollar. Die Kapazität, falls Anleger sie im Laufe der Zeit nutzen, würde direkt für den Kauf weiterer Bitcoin verwendet.

Strive ist still und leise zu einem der größten bekannten Unternehmens-Bitcoin-Bestände geworden. Der Vorschlag ist vorerst nur das – ein Vorschlag. Es wurden weder Mittel aufgenommen noch eingesetzt. Aber die Einreichung signalisiert, dass die Firma beabsichtigt, weiter zu akkumulieren – und spiegelt damit das Drehbuch wider, das Strategy zum Referenzpunkt für BTC-Treasury-Management in der Branche gemacht hat.

Das Timing ist bemerkenswert. Die Bitcoin-Prise waren in diesem Frühjahr schwankungsanfällig, doch sowohl Strategy als auch Strive scheinen Kursschwankungen als Kaufgelegenheiten zu betrachten – oder zumindest als Momente, um Kapital bereitzustellen für den Fall, dass sie zuschlagen wollen.

Vorerst erhält der Markt zwei Datenpunkte: Einer der größten Bestände verkauft einen kleinen Teil aus operativen Gründen, und ein weiterer Akteur positioniert sich, um für Milliarden mehr zu kaufen. Keine der beiden Geschichten ändert den allgemeinen Trend der Unternehmensakkumulation, aber jede verleiht der Erzählung eine zusätzliche Facette.