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TRUST erreicht vier Meilensteine bei der globalen Vorantreibung der Travel Rule Compliance

TRUST erreicht vier Meilensteine bei der globalen Vorantreibung der Travel Rule Compliance

Ein Konsortium von Anbietern virtueller Vermögenswerte, die an der Standardisierung der Travel Rule Compliance arbeiten, hat vier neue Meilensteine erreicht, gab die Gruppe bekannt. Die Initiative, bekannt als TRUST, konzentriert sich auf die Schaffung eines einheitlichen technischen Rahmens für den Austausch von Kundendaten über verschiedene Rechtsordnungen hinweg – eine Vorgabe der Financial Action Task Force (FATF), die sich für die Kryptoindustrie als schwierig erwiesen hat, im großen Maßstab umzusetzen.

Warum die Travel Rule wichtig ist

Die Travel Rule, Teil der aktualisierten Empfehlungen der FATF, verpflichtet Anbieter virtueller Vermögenswerte dazu, identifizierende Informationen über die an einer Transaktion über einem bestimmten Schwellenwert beteiligten Parteien zu erheben und zu übermitteln. Seit Jahren kämpfen Unternehmen damit, dieser Verpflichtung nachzukommen, ohne die Privatsphäre der Nutzer zu beeinträchtigen oder Transaktionen zu verlangsamen. Verschiedene Länder haben zusätzliche lokale Vorschriften erlassen, wodurch die grenzüberschreitende Compliance noch komplizierter wurde.

TRUST – Abkürzung für Travel Rule Universal Solution Technology – wurde gegründet, um diese Fragmentierung anzugehen. Die Gruppe bringt Börsen, Verwahrstellen und andere regulierte Einheiten zusammen, um eine gemeinsame technische Sprache für den Austausch der erforderlichen Daten aufzubauen. Die vier Meilensteine, die diese Woche bekannt gegeben wurden, markieren den neuesten Schritt in diesem Bemühen.

Was die Meilensteine umfassen

Die genauen Details der spezifischen Meilensteine wurden nicht öffentlich bekannt gegeben, doch die Gruppe beschrieb sie als Fortschritte in Schlüsselbereichen des Compliance-Workflows. Quellen, die mit der Initiative vertraut sind, erklärten, die Meilensteine betreffen die Interoperabilität zwischen verschiedenen Compliance-Plattformen, den Schutz der Datenschutzbestimmungen sowie die Fähigkeit, Transaktionen unter mehreren regulatorischen Regimen abzuwickeln.

Die Ankündigung zeigt an, dass TRUST sich von der theoretischen Konzeption hin zu praktischen, testbaren Standards bewegt. Laut Personen, die dem Projekt nahestehen, führen mehrere Mitgliedsunternehmen die Lösungen bereits intern als Pilotprojekt durch.

Was als Nächstes kommt

Mit diesen Meilensteinen in der Hand plant das Konsortium, dafür zu werben, dass die Lösung weltweit von Anbietern virtueller Vermögenswerte stärker übernommen wird. Die nächste große Herausforderung besteht darin, Regulierungsbehörden davon zu überzeugen, dass ein von der Branche entwickelter Standard die unterschiedlichen nationalen Vorschriften erfüllen kann – Gespräche, die erst begonnen haben.

Die Gruppe hat keinen Zeitplan für die vollständige Umsetzung festgelegt. Die Meilensteine bieten Regulierungsbehörden und Marktteilnehmern jedoch etwas Konkretes zur Bewertung, und allein das könnte die bisher fragmentierten Compliance-Bemühungen beschleunigen.