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Ungarn schafft verpflichtende Drittanbieter-Prüfungen für Krypto-Umwandlungen ab; CoinCash erhält grünes Licht von MiCA

Ungarn schafft verpflichtende Drittanbieter-Prüfungen für Krypto-Umwandlungen ab; CoinCash erhält grünes Licht von MiCA

Ungarn hat die Anforderung verpflichtender Drittanbieter-Prüfungen für Krypto-zu-Fiat-Umwandlungen abgeschafft – ein Schritt, der Bürokratie für lokale Börsen und Nutzer abbaut. Parallel dazu hat CoinCash die Genehmigung erhalten, unter der EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCA) digitale Vermögenswerte anzubieten, was dem Unternehmen einen Pass für den Betrieb im gesamten Binnenmarkt verschafft.

Ungarns Regulierungswende

Bis zu dieser Woche waren Krypto-Dienstleister in Ungarn verpflichtet, Umwandlungen über einen Drittanbieter-Vermittler zur Überprüfung zu leiten. Das ist nun weg. Die Änderung tritt sofort in Kraft und bedeutet, dass Börsen Umwandlungen direkt ohne zusätzliche Aufsichtsebene abwickeln können. Die Regierung hat nicht erklärt, warum sie jetzt handelt, aber der Zeitpunkt deckt sich mit breiteren EU-Bemühungen, die Krypto-Regulierung unter MiCA zu vereinheitlichen.

Für ungarische Nutzer bedeutet dies praktisch einfachere Transaktionen und potenziell niedrigere Gebühren. Für die Branche ist es ein Signal, dass Budapest bereit ist, seinen Ansatz für digitale Vermögenswerte zu straffen. Das Land war mit der Drittanbieter-Pflicht ein Ausreißer, die einige Unternehmen als reibungserzeugend ohne klaren Sicherheitsnutzen bezeichneten.

CoinCashs MiCA-Genehmigung

CoinCash, ein Krypto-Dienstleister, hat eine Genehmigung nach MiCA erhalten. Das bedeutet, dass das Unternehmen nun Dienstleistungen wie Verwahrung, Handel und Überweisungen in allen 27 EU-Mitgliedstaaten unter einer einzigen Lizenz anbieten kann. Das Unternehmen gab nicht bekannt, welche nationale Aufsichtsbehörde die Genehmigung erteilt hat, aber MiCA erlaubt es Firmen, eine Aufsichtsbehörde des Heimatlandes zu wählen und dann EU-weit tätig zu sein.

Die Genehmigung ist ein Meilenstein für CoinCash, das zuvor unter nationalen Lizenzen in einigen Ländern operierte. Mit MiCA kann es skalieren, ohne sich in jedem Markt bewerben zu müssen. Der Zeitpunkt ist bemerkenswert: Die vollständige Umsetzung von MiCA ist noch im Gange, und bisher haben nur wenige Firmen den Pass erhalten.

CoinCash hat noch nicht bekannt gegeben, welche spezifischen Dienstleistungen es zuerst unter der neuen Lizenz anbieten wird, aber die Genehmigung deckt das gesamte Spektrum der in der Verordnung definierten Krypto-Asset-Dienstleistungen ab.

Zwei Schritte, ein Signal. Ungarns Deregulierung und CoinCashs Lizenz weisen beide in dieselbe Richtung: Der EU-Krypto-Rahmen beginnt, die Geschäftsabläufe neu zu gestalten. Für Ungarn stellt sich die Frage, ob der Wegfall der Drittanbieter-Prüfung mehr Firmen dazu bewegen wird, sich dort zu registrieren. Für CoinCash beginnt die eigentliche Prüfung jetzt – kann es ein regulatorisches grünes Licht in tatsächliche Marktanteile umwandeln?