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Senats-Republikaner werden nach Treffen mit Trump das lange verzögerte CLARITY-Gesetz vorlegen

Senats-Republikaner werden nach Treffen mit Trump das lange verzögerte CLARITY-Gesetz vorlegen

Die Republikaner im Senat planen, den aktualisierten Text des CLARITY Act am 17. Juli zu veröffentlichen, unmittelbar nach einem Treffen mit Präsident Donald Trump im Weißen Haus. Der lange verzögerte Gesetzesentwurf, der Trumps Unterstützung genießt, stößt bereits auf eine geschlossene Front demokratischer Ablehnung.

Ein Gesetz, das monatelang feststeckte

Die Senatsversion des CLARITY Act ist seit einiger Zeit in Arbeit, doch ihre Veröffentlichung wurde immer wieder verschoben. Die Verzögerung war auf dem Capitol Hill weithin bekannt, obwohl Mitarbeiter nur wenige Details über die Ursache des Stillstands preisgaben. Mit dem nun festgelegten Datum des 17. Juli kommt die Gesetzgebung endlich voran.

Treffen im Weißen Haus setzt den Zeitplan

Präsident Trump wird sich voraussichtlich mit den Senats-Republikanern treffen, bevor der Text veröffentlicht wird. Der Zeitpunkt ist kein Zufall – das Treffen soll Unterstützung mobilisieren und die Priorität der Regierung signalisieren. Der CLARITY Act ist ein von Trump unterstützter Gesetzesentwurf, und das Weiße Haus möchte dessen Fortschritt sehen.

Demokraten stellen sich quer

Die Demokraten im Senat haben bereits gewarnt, dass sie den Entwurf des CLARITY Act nicht unterstützen werden. Dies zeichnet einen parteipolitischen Konflikt ab, zumal die Republikaner nur eine knappe Mehrheit halten. Ohne demokratische Stimmen wäre für die Verabschiedung des Gesetzes nahezu einstimmige Unterstützung der Republikaner erforderlich. Dies ist eine hohe Hürde, da auch einige GOP-Mitglieder Bedenken hinsichtlich des Umfangs des Gesetzes geäußert haben.

Der genaue Inhalt des Senatstextes bleibt geheim, aber die Version des Repräsentantenhauses – die Anfang des Jahres verabschiedet wurde – gibt einen groben Überblick. Der CLARITY Act zielt darauf ab, bestimmte Finanzvorschriften zu straffen, obwohl Kritiker argumentieren, dass er die Aufsicht schwächen könnte. Die Demokraten verweisen auf diese Bedenken als Grund für ihre Ablehnung des Senatsentwurfs.

Ob der überarbeitete Text Zugeständnisse enthält, um die Demokraten zu gewinnen, ist unklar. Die Befürworter des Gesetzes erklären, sie konzentrierten sich darauf, es durch den Senat zu bringen, selbst wenn dies ohne überparteiliche Unterstützung geschehen müsse.

Vorerst sind alle Blicke auf den 17. Juli gerichtet. Nach dem Treffen im Weißen Haus wird der gesamte Senat erstmals den Gesetzesentwurf zu sehen bekommen. Die Frage ist, ob der CLARITY Act den Senat passieren kann – oder ob er in derselben Blockade stecken bleibt, die ihn monatelang aufgehalten hat.