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Zwei ausländische Staatsangehörige wegen 'Trump Bucks'-Betrugs angeklagt, der ältere Anhänger ins Visier nahm

Zwei ausländische Staatsangehörige wegen 'Trump Bucks'-Betrugs angeklagt, der ältere Anhänger ins Visier nahm

Das US-Justizministerium hat zwei ausländische Staatsangehörige angeklagt, die in ein Schema verwickelt waren, das gefälschte „Trump Bucks“ an ältere Anhänger verkaufte. Der Fall, der diese Woche öffentlich wurde, zeigt, wie politische Loyalität von Betrügern, die grenzüberschreitend agieren, ausgenutzt werden kann.

Wie das „Trump Bucks“-Schema funktionierte

Die Staatsanwaltschaft erklärt, dass die Angeklagten ältere Amerikaner ins Visier nahmen, die den ehemaligen Präsidenten Donald Trump unterstützten. Sie verkauften wertlose Scheine – oft als „Trump Bucks“ oder „Trump Victory Certificates“ bezeichnet – als ob es sich um echte Währungen oder Anlageinstrumente handele. Die Opfer wurden glauben gemacht, dass ihre Käufe an Wert gewinnen würden, sobald Trump wieder im Amt sei. Stattdessen verschwand das Geld auf Konten, die von den beiden ausländischen Staatsangehörigen kontrolliert wurden.

Die genaue Schadenssumme wurde in den Anklageschriften nicht offengelegt. Die Ermittler beschrieben jedoch ein Netzwerk, das Hunderte von Opfern erreichte, viele von ihnen Rentner mit festem Einkommen. Die Masche stützte sich auf das Vertrauen der Opfer in die Marke Trump und den Glauben, dass der ehemalige Präsident die Scheine autorisiert habe.

Warum ältere Anhänger ins Visier genommen wurden

Der Fall beleuchtet ein breiteres Muster: Betrüger nutzen politische Begeisterung aus, um Menschen von ihren Ersparnissen zu trennen. Ältere Erwachsene, die ohnehin anfällig für Betrug sind, waren besonders empfänglich, wenn die Masche in patriotische Farben gehüllt war. Gerichtsakten zeigen, dass die Angeklagten Mailinglisten von Spendern und Kundgebungsteilnehmern nutzten, um ihre Opfer zu identifizieren.

Dies ist kein Einzelfall. Das Justizministerium hat einen Anstieg von Betrugsfällen gemeldet, die parteipolitische Symbole oder Kandidatennamen nutzen, um Glaubwürdigkeit zu verleihen. In diesem Fall sahen die „Trump Bucks“ offiziell genug aus, um Menschen zu täuschen, die nicht auf Warnsignale achteten.

Das Vorgehen des Justizministeriums gegen grenzüberschreitenden Betrug

Die Anklagen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Bundesstaatsanwälte ihre Bemühungen verstärken, gegen Betrug vorzugehen, der aus dem Ausland stammt. Die beiden Angeklagten sind ausländische Staatsangehörige, obwohl ihre Heimatländer in den öffentlichen Akten nicht genannt wurden. Das Ministerium hat neue Task Forces gebildet und die Zusammenarbeit mit internationalen Strafverfolgungsbehörden verstärkt.

Die Behörden sagen, der Fall „Trump Bucks“ sei eine Warnung an alle, die glauben, dass politische Loyalität ein finanzielles Angebot sicher mache. Sie fordern Verbraucher auf, jede Investition zu überprüfen, die eine Verbindung zu einem Kandidaten oder einer Sache behauptet. Eine Anhörung der Angeklagten ist für nächsten Monat angesetzt, obwohl Auslieferungsverfahren den Zeitplan erschweren könnten.