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Naver erhält 1 Milliarde Dollar von Nvidia und bis zu 9 Milliarden Dollar von Brookfield für KI-Rechenzentren in Südkorea

Naver erhält 1 Milliarde Dollar von Nvidia und bis zu 9 Milliarden Dollar von Brookfield für KI-Rechenzentren in Südkorea

Der südkoreanische Internetkonzern Naver hat sich 1 Milliarde Dollar vom Chip-Designer Nvidia und bis zu 9 Milliarden Dollar von der Vermögensverwaltungsgesellschaft Brookfield Asset Management für den Bau von Gigawatt-KI-Rechenzentren in Südkorea gesichert. Die kombinierte Finanzierung, die diese Woche bekannt gegeben wurde, gehört zu den größten Kapitalspritzen für KI-Infrastruktur im Land.

Wohin das Geld fließt

Naver plant, die Mittel für den Bau massiver KI-Rechenzentren zu verwenden, die die intensive Rechenleistung für große Sprachmodelle und andere KI-Workloads bereitstellen sollen. Die Anlagen werden im Gigawatt-Maßstab betrieben – eine Größenordnung, die normalerweise den größten Hyperscale-Datenzentren weltweit vorbehalten ist. Einen genauen Zeitplan für die vollständige Inbetriebnahme nannte das Unternehmen nicht, erklärte jedoch, dass die Bauarbeiten bereits laufen.

Warum Nvidia und Brookfield einsteigen

Nvidias Investition von 1 Milliarde Dollar ist Teil der Strategie des Unternehmens, die Nachfrage nach seinen Grafikprozessoren (GPUs) zu sichern, die für KI-Training und -Inferenz unerlässlich sind. Brookfield wiederum beteiligt sich mit bis zu 9 Milliarden Dollar als Infrastrukturinvestor, der auf den wachsenden Bedarf an Rechenzentren setzt. Die kanadische Firma hat ihr Portfolio an Datenzentren weltweit bereits deutlich ausgebaut.

Navers KI-Ambitionen

Naver betreibt Südkoreas dominierende Suchmaschine und investiert seit Jahren stark in KI. Mit den neuen Rechenzentren will das Unternehmen seine eigenen großen Sprachmodelle betreiben und gleichzeitig Rechenkapazität an andere Firmen vermieten – sowohl in Südkorea als auch international. Die Anlagen sollen eine Alternative zu den von US-Techriesen dominierten KI-Clouds bieten.

Offene Fragen

Naver machte keine Angaben zum genauen Standort der Rechenzentren oder dazu, wie die 9 Milliarden Dollar von Brookfield abgerufen werden. Auch ob Nvidias Investition an Exklusivitätsklauseln für den Bezug von GPUs geknüpft ist, blieb unklar. Weitere Details erwartet das Unternehmen bei seiner nächsten Bilanzvorlage im April.