Soluna (NASDAQ: SLNH) hat die vollständige Eigentümerschaft eines weiteren Teils seines Texas-Campus erworben – und nutzt die Fläche um. Das Unternehmen plant, einen ehemaligen Bitcoin-Mining-Komplex in eine Anlage für künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen umzuwandeln, die vollständig mit eigener erneuerbarer Energie betrieben wird.
Der Texas-Campus
Dies ist kein neuer Standort für Soluna. Das Unternehmen besaß bereits einen Teil des Grundstücks in Texas. Nun hat es das restliche Stück erworben und damit die vollständige Kontrolle über den gesamten Campus. Auf dem Gelände befanden sich zuvor Bitcoin-Mining-Geräte. Diese werden entfernt, und Server für KI-Workloads kommen hinein.
Warum die Kehrtwende
Der Wechsel vom Krypto-Mining zu KI und HPC ist eine Wette auf die Nachfrage. Mining ist seit dem Halving schwieriger geworden, und die Stromkosten bleiben eine Belastung. Solunas Vorteil: Es besitzt seine eigene erneuerbare Stromerzeugung. Das verschafft ihm einen Kostenvorteil für die energiehungrigen KI-Workloads. Das Unternehmen setzt darauf, dass Hyperscaler und KI-Startups saubere, günstige Energie ohne Netzprobleme wollen.
Der Aspekt der erneuerbaren Energie
Solunas Texas-Campus wird mit Wind- und Solarenergie sowie Batteriespeicher betrieben. Das Unternehmen kauft Strom nicht einfach von einem Versorger – es erzeugt seinen eigenen. Das ist ein Unterscheidungsmerkmal in einem Markt, in dem Strom oft der größte Kostenfaktor ist. Für KI-Trainingscluster sind Zuverlässigkeit und Kosten der Stromversorgung sehr wichtig. Solunas Modell ermöglicht es, beides zu bieten.
Der Bau soll in den kommenden Monaten beginnen. Soluna hat noch keine Kunden genannt, vermarktet die Fläche aber an KI-Unternehmen und Cloud-Anbieter. Der Zeitplan für die erste Phase der Umstellung liegt irgendwann im Jahr 2026. Wenn es funktioniert, könnte es zur Vorlage für andere Miner werden, die eine Kehrtwende anstreben.




