Die Ukraine hat am frühen Mittwoch ein wichtiges russisches Militärelektronikwerk mit Raketen angegriffen. Der Angriff riskiert, die fragilen Waffenstillstandsverhandlungen zwischen den beiden Nationen zu gefährden. Er könnte auch Russlands Fähigkeit schwächen, kriegswichtige Ausrüstung herzustellen.
Werk bei Angriff vor der Morgendämmerung zerstört
Die Anlage stellte elektronische Komponenten für russische Waffensysteme her. Die Raketen trafen das Hauptproduktionsgebäude vor der Morgendämmerung. Es wurden zunächst keine Opfer bestätigt. Das Werk war seit Beginn der Invasion ununterbrochen in Betrieb.
Auswirkungen auf die Produktion unklar
Der Verlust des Werks könnte die Produktion von Radar- und Kommunikationsgeräten verlangsamen. Russland ist für Frontoperationen auf diese Systeme angewiesen. Ein Wiederaufbau könnte aufgrund von Lieferkettenbeschränkungen Monate dauern. Der Angriff beseitigt einen der wenigen verbliebenen spezialisierten Elektronikhersteller.
Verhandlungen nun in der Schwebe
Der Angriff erfolgte Stunden, nachdem beide Seiten ein Datum für ein Treffen vereinbart hatten. Moskau bezeichnete ihn als bewusste Sabotage der Friedensbemühungen. Kiew lehnte eine Stellungnahme zu der Operation ab. Die Delegierten stehen nun vor Unsicherheit vor den für Freitag geplanten Gesprächen.
Die Unterhändler sollen sich an diesem Wochenende in Istanbul treffen, wobei neue Spannungen über dem Tisch schweben.




