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Südkoreanisches Bestattungsunternehmen verliert 33 Mio. USD durch gehebelten Ether-ETF mit Kundengeldern

Südkoreanisches Bestattungsunternehmen verliert 33 Mio. USD durch gehebelten Ether-ETF mit Kundengeldern

Bumo Sarang gab diese Woche einen unrealisierten Verlust von 33 Millionen US-Dollar auf gehebelte Ether-ETFs bekannt, nachdem das Unternehmen Kundengelder aus Bestattungsfonds in riskante Kryptoaktiva investiert hatte. Das südkoreanische Unternehmen verwendete 40 Millionen US-Dollar aus Vorauszahlungskonten für den Handel und bezeichnete dies als vorübergehenden Rückschlag, obwohl Aufsichtsbehörden nur die Hälfte dieser Mittel als Rücklage vorschreiben. Dadurch sind viele Anbieter nicht in der Lage, offene Verpflichtungen zu decken.

Wie die Wette auseinanderfiel

Das Unternehmen investierte Geld in den T-REX 2X Long BMNR Daily Target ETF, der die Ether-Bestände von BitMine Immersion Technologies abbildet. Volatilitätsverfall belastete das gehebelte Produkt während schwankender Märkte. Bumo Sarang hat nicht angekündigt, die Position zu verkaufen, und hält an der Wette fest, trotz erheblicher Papierverluste.

Lückenhafte Bestattungsfonds-Regeln

Südkoreas Wettbewerbskommission erlaubt Unternehmen, 50 % der Kundenvorauszahlungen in hochriskante Wertpapiere zu investieren. Die Korea Economic Daily stellte fest, dass 43 % der 75 befragten Anbieter weniger Vermögenswerte halten als geschuldet. Diese Lücke macht Verluste wie bei Bumo Sarang für Verbraucher wesentlich gefährlicher.

Parlamentarische Reformbestrebungen

Sechs Gesetzesvorlagen befinden sich derzeit in der südkoreanischen Nationalversammlung, die spekulative Investitionen in Bestattungsfonds verbieten sollen. Eine davon würde Kreditvergabe an verbundene Parteien unterbinden. Die Vorschläge gewannen an Dringlichkeit nach Bumo Sarangs Bekanntgabe, stehen aber vor einer langsamen Prüfung. Reformbefürworter fordern strengere Sicherheitsvorkehrungen, bevor weitere Unternehmen Kundengelder riskieren.

Was bei anhaltender Marktschwankung geschieht

Bumo Sarang behauptet, die Unterdeckung aus seiner finanziellen Reserve decken zu können, doch der nächste Quartalsbericht wird zeigen, ob dies zutrifft. Sollte Ether weiterhin volatil bleiben, könnte der Verlust real werden und zu Kundenbeschwerden führen. Die Zeitplanung für Maßnahmen durch die Nationalversammlung bleibt in diesem Monat unklar.