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S&P 500-Gewinnmargen erreichen Rekordhoch, während ein Unternehmen den Index trägt

S&P 500-Gewinnmargen erreichen Rekordhoch, während ein Unternehmen den Index trägt

Ein Rekord, der dem Index schmeichelt

Die aggregierte Gewinnmarge des S&P 500 erreichte im zweiten Quartal den höchsten Stand aller Zeiten. Oberflächlich betrachtet sieht das nach einer breiten Unternehmensstärke aus. Doch wenn man sich die Komponenten ansieht, wird das Bild schnell enger.

Ein Unternehmen ist für einen überproportionalen Anteil der Margenausweitung verantwortlich. Ohne diesen einzelnen Beitragenden sähe die Marge des Index bei weitem nicht so stark aus. Der Rekord ist real, aber es ist ein Rekord, der von einem einzigen Namen getragen wird, und nicht von einer Welle des Gewinnwachstums in der Breite.

So funktioniert ein nach Marktkapitalisierung gewichteter Index. Die größten Mitglieder bewegen die Gesamtzahlen weit mehr als die Hunderte kleinerer Unternehmen im Index. Ein Rekordhoch bei der Marge des S&P 500 bedeutet also nicht, dass das typische Mitglied denselben Rückenwind hat. Es bedeutet, dass das schwerste Gewicht im Korb das Ganze nach oben zieht.

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