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Analyst Aralez erwartet Bitcoin-Absturz auf 60.000 Dollar in den kommenden Wochen

Analyst Aralez erwartet Bitcoin-Absturz auf 60.000 Dollar in den kommenden Wochen

Bitcoin liegt weiterhin über 80.000 Dollar – zum Redaktionsschluss bei 80.416 Dollar, ein Plus von 1,46 % in der letzten Stunde – doch die Marktstimmung ist alles andere als feierlich. Die größte Kryptowährung liegt immer noch rund 37,5 % unter ihrem Allzeithoch, und Analyst Aralez prognostiziert in den kommenden Wochen einen weiteren Rückgang.

Aralez rechnet im Mai–Juni mit Bitcoin bei 60.000 Dollar

Aralez erwartet, dass Bitcoin im Zeitraum Mai–Juni auf etwa 60.000 Dollar fällt, ein Rückgang von rund 25 % gegenüber dem aktuellen Niveau. Dieselbe Prognose sieht den S&P 500 im gleichen Zeitraum unter die 6.800-Punkte-Marke fallen. Aralez warnt davor, dass in diesen Monaten Panik den Markt übernehmen könnte.

Das ist eine düstere kurzfristige Aussicht, doch der Analyst prophezeit keinen dauerhaften Absturz. Die Vorhersage sieht einen Zyklustiefpunkt im dritten Quartal 2026 vor, wenn das Misstrauen gegenüber Kryptowährungen voraussichtlich seinen Höhepunkt erreicht. Zu diesem Zeitpunkt, so Aralez, beginne auch die Akkumulationsphase.

Warum der nächste Schritt der Fed entscheidend ist

Ein zentraler Faktor ist die Federal Reserve. Der neue Fed-Vorsitzende Kevin Warsh wird voraussichtlich im dritten Quartal 2026 eine frühe Zinssenkung signalisieren. Niedrigere Zinsen begünstigen tendenziell risikoreiche Anlagen, aber das Timing ist entscheidend – wenn die Senkung genau zum Höhepunkt der Panik kommt, könnte dies den Wendepunkt markieren.

Aralez prognostiziert, dass formelle Zinssenkungen im vierten Quartal 2026 beginnen. Das deckt sich mit der Prognose, dass Bitcoin im vierten Quartal die Marke von 85.000 Dollar durchbricht und einen neuen Zyklus startet. Der S&P 500 dürfte sich bis dahin bei etwa 6.000 Punkten stabilisieren.

Was als Nächstes kommt

Vorerst sieht der Weg holprig aus. Aralez' Szenario sieht noch einige Wochen der Schmerzen vor einem Tief im dritten Quartal vor. Wenn das Muster hält, wird die Akkumulationsphase den Sommer über andauern, während der Markt auf das Handeln der Fed wartet. Das erste konkrete Signal, auf das man achten sollte, sind Warshs öffentliche Äußerungen zu Zinssenkungen – dann könnte sich die Stimmung zu drehen beginnen.