Bitcoin hat Gold offiziell als bevorzugtes Wertaufbewahrungsmittel unter amerikanischen Investoren überholt, wie neue Daten des Bitcoin-Finanzdienstleistungsunternehmens River zeigen. Die diese Woche veröffentlichte Umfrage ergab, dass 49,6 Millionen Amerikaner – 18,6 % der erwachsenen Bevölkerung – Bitcoin besitzen. Im Vergleich dazu besitzen 28,8 Millionen Amerikaner (10,8 % der Erwachsenen) Gold.
49,6 Millionen Bitcoin-Besitzer vs. 28,8 Millionen Goldbesitzer
Die Zahlen sind eindeutig. Die Bitcoin-Besitzerbasis ist um mehr als 20 Millionen Menschen größer als die von Gold. Diese Kluft spiegelt einen bedeutenden Wandel in der Sichtweise der Amerikaner auf wertbeständige Anlagen wider. Gold galt jahrelang als die Standardabsicherung gegen Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit. Nun zieht Bitcoin davon.
Bitcoins Vorteil in einem sich wandelnden Markt
Rivers Daten geben keinen Aufschluss darüber, warum Anleger Bitcoin gegenüber Gold bevorzugen, aber der Trend ist klar. Die Portabilität, Teilbarkeit und der 24/7-Markt von Bitcoin machen es einfacher zu kaufen und zu verkaufen als physisches Gold. Besonders jüngere Anleger zeigen eine starke Präferenz für digitale Vermögenswerte gegenüber traditionellen Rohstoffen.
Was die Umfrage uns sagt
Die Umfrage wurde von River durchgeführt, einem Unternehmen, das Institutionen und Privatpersonen beim Kauf und der Verwaltung von Bitcoin hilft. Das Unternehmen erklärte, die Daten zeigten, dass Bitcoin Gold als bevorzugtes Wertaufbewahrungsmittel unter US-Investoren überholt habe. Dies ist ein Meilenstein für eine Anlageklasse, die kaum ein Jahrzehnt alt war, als Gold-Befürworter sie noch als vorübergehende Modeerscheinung abtaten.
Gold hat immer noch seine Verfechter. Es ist seit Jahrhunderten ein Wertaufbewahrungsmittel, und Zentralbanken halten weiterhin daran fest. Doch bei amerikanischen Privatanlegern ist Bitcoin nun der klare Gewinner. Die Zahlen markieren eine konkrete Verschiebung in der Landschaft der wertbeständigen Anlagen.




