Was die Steuer bewirkt
Der Digital Asset Tax Act von Illinois erhebt eine Abgabe von 0,2 % auf jede Übertragung digitaler Vermögenswerte, einschließlich Transaktionen zwischen Börsen, Wallets und Unternehmen. Die Steuer ist keine Kapitalertrags- oder Einkommenssteuer – es handelt sich um eine Gebühr pro Überweisung, die laut Kritikern die Margen von Hochfrequenzhändlern und Zahlungsabwicklern schmälern könnte. Die Digital Chamber argumentiert, dass die Steuer gegen die Commerce Clause und die Dormant Commerce Clause der US-Verfassung verstößt, indem sie den zwischenstaatlichen digitalen Handel belastet.
Warum die Chamber jetzt handelte
Das Gesetz trat Anfang dieses Monats in Kraft. Die Digital Chamber ist die erste Branchenorganisation, die klagt, aber andere könnten folgen. Cody Carbone erklärte in einer Stellungnahme, dass die Steuer „digitale Vermögenswerte einer diskriminierenden Behandlung unterwirft“ und einen gefährlichen Präzedenzfall für andere Bundesstaaten schafft. Die Klage beantragt, die Durchsetzung der Steuer zu blockieren und sie für verfassungswidrig zu erklären. Ein Verhandlungstermin wurde noch nicht festgelegt.
Was auf dem Spiel steht
Illinois ist ein wichtiger Knotenpunkt für Krypto-Unternehmen, mit mehreren Handelsplätzen und Blockchain-Startups in Chicago. Sollte die Steuer Bestand haben, könnten andere Bundesstaaten das Modell übernehmen – ein Flickenteppich von Pro-Transfer-Steuern, der die Compliance für jedes Unternehmen, das Vermögenswerte über Staatsgrenzen hinweg bewegt, erschweren würde. Der Fall wird von der gesamten Krypto-Branche genau beobachtet, die bereits regulatorischem Druck von der SEC und den Bundesgesetzgebern ausgesetzt ist.
Was als Nächstes passiert
Das Gericht




