Bitcoin hat die Unterstützungsmarke bei 80.500 US-Dollar verloren, die seinen Handelsbereich monatelang gestützt hatte, und ein Analyst warnt, dass der nächste Stopp bei bis zu 60.000 US-Dollar liegen könnte. Nach einem kurzlebigen Anstieg auf knapp 83.000 US-Dollar im Mai, der schnell wieder verpuffte, handelt die Kryptowährung nun wieder über der Region von Mitte 70.000 US-Dollar – doch der Analyst sagt, dass dieses Niveau kein dauerhafter Boden sei.
Unterstützung wird zum Widerstand
Die Zone bei 80.500 US-Dollar war monatelang das Rückgrat der Bitcoin-Kursentwicklung. Doch nachdem sie durchbrochen wurde, verwandelte sich derselbe Bereich in einen Widerstand. Der Analyst sieht darin ein Zeichen für nachlassende Käuferdynamik und zunehmende Verkaufsaggressivität. Eine Rallye, die Anfang des Monats kurzzeitig über 83.000 US-Dollar hinausging, hielt nicht an und erzeugte nach Ansicht des Analysten eine Bullenfalle – eine Bewegung, die Käufer anlockte, bevor sie sich umkehrte.
Frühere Fehlschläge bei 97.000 und 83.000 US-Dollar
Dies ist nicht das erste Mal, dass Bitcoin eine Rallye nicht halten kann. Der Analyst verweist auf frühere gescheiterte Versuche bei etwa 97.000 US-Dollar und, zuletzt, bei 83.000 US-Dollar. Diese Durchbrüche werden als Belege für eine nachlassende Dynamik gewertet. Jeder Fehlschlag erschwert es den Bullen, wieder höheres Terrain zu erobern.
Abwärtsziel: 60.000 bis 62.000 US-Dollar
Der Analyst identifiziert ein Abwärtsziel zwischen 60.000 und 62.000 US-Dollar, das an ein Fibonacci-Extensionsniveau um 60.000 US-Dollar gekoppelt ist. Der Rat ist eindeutig: Nicht zu den aktuellen Kursen kaufen. Warten Sie auf einen Rückgang in diese Region, bevor Sie eine Position in Betracht ziehen. Der Analyst betrachtet die Region von Mitte 70.000 US-Dollar nicht als verlässlichen Boden, was bedeutet, dass weitere Verluste bevorstehen könnten.
Der nächste konkrete Test wird sein, ob Bitcoin die Marke von 70.000 US-Dollar halten kann oder ob der Verkaufsdruck ihn in den kommenden Wochen in Richtung der 60.000-US-Dollar-Zone treibt.




