Brasilianische Behörden haben diese Woche eine illegale Bitcoin-Mining-Anlage in São Paulo durchsucht und dabei 1.400 Mining-Geräte beschlagnahmt. Die Razzia ist die jüngste in einer Reihe von Durchsetzungsmaßnahmen gegen Energiediebstahl im Zusammenhang mit Krypto-Mining.
Die Razzia in São Paulo
Die Bundes- und Staatspolizei führte die Operation in den Industrievororten von São Paulo durch. Sie fanden die Geräte in einem Lagerhaus vor, das illegal an das örtliche Stromnetz angeschlossen war. Alle 1.400 Maschinen wurden beschlagnahmt. Der Umfang deutet auf eine kommerzielle Anlage hin, nicht auf eine Hinterhof-Installation.
Energiediebstahl ist das eigentliche Verbrechen
Illegale Miner stehlen oft Strom, um Kosten zu sparen, und brasilianische Versorgungsunternehmen verfolgen ungewöhnliche Verbrauchsmuster genau. Der Diebstahl in diesem Fall ist kein geringes Vergehen – er kann Transformatoren überlasten und legitime Stromkunden belasten. Das hat die Aufsichtsbehörden auf den Plan gerufen.
Breiterer Trend der Durchsetzung
Die Operation ist Teil der verstärkten behördlichen Durchsetzung gegen illegales Krypto-Mining und Energiediebstahl in Brasilien. Dies ist kein Einzelfall. Im vergangenen Jahr haben die Behörden Razzien und Inspektionen verstärkt, insbesondere in Bundesstaaten mit günstigem oder subventioniertem Strom. Die Botschaft ist klar: Mining ohne Genehmigung und ohne Bezahlung des Stroms wird nicht toleriert.
Bis Freitag wurden keine Festnahmen gemeldet. Die Ermittlungen dauern an.




