Core Scientific verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen Umsatzanstieg von 45 % im Jahresvergleich auf 115 Mio. $, angetrieben durch den Ausbau von KI-Rechenzentren. Das Unternehmen meldete jedoch auch einen Nettoverlust von 347 Mio. $, der auf hohe nicht zahlungswirksame Aufwendungen zurückgeführt wurde.
Umsatzanstieg durch KI-Rechenzentren
Der Umsatz erreichte 115 Mio. $, verglichen mit rund 79 Mio. $ im Vorjahreszeitraum. Das Wachstum resultierte fast vollständig aus der Expansion des auf KI fokussierten Rechenzentrumsgeschäfts. Das Unternehmen hat seine Ressourcen zunehmend auf Hochleistungsrechnerinfrastruktur für KI-Workloads verlagert – ein Schritt, der sich nun auf der Umsatzseite bemerkbar macht.
Nicht zahlungswirksame Aufwendungen führen zu Nettoverlust
Der Nettoverlust von 347 Mio. $ steht in starkem Kontrast zum Umsatzsprung. Core Scientific erklärte, die roten Zahlen seien auf erhebliche nicht zahlungswirksame Aufwendungen zurückzuführen. Diese Aufwendungen – häufig im Zusammenhang mit Wertberichtigungen, Wertminderungen oder aktienbasierten Vergütungen – haben keinen Einfluss auf den Cashflow, können aber den ausgewiesenen Gewinn stark belasten. Das Unternehmen gab keine Aufschlüsselung der einzelnen Posten, die hinter der Belastung stehen.
Nächste Schritte für Core Scientific
Die große Frage, die über den Ergebnissen schwebt, ist, wie das Unternehmen künftig seine Bilanz steuern will. Angesichts eines hohen Verlusts in den Büchern und des Kapitalbedarfs für die KI-Expansion werden Investoren den nächsten Quartalsbericht – fällig im August – genau verfolgen, um Details zum Cashflow und etwaige Aktualisierungen zu Finanzierungsplänen zu erhalten.




