Digital Asset CEO Yuval Rooz erklärt, dass Nordkoreas bekanntes Krypto-Hacking-Playbook gegen das Canton Network wirkungslos bleibt. Das für institutionelle Nutzung entwickelte Netzwerk verfügt über Schutzvorkehrungen – Sicherheitsmaßnahmen, die Teilnehmer implementieren können, um genau die Techniken zu blockieren, mit denen nordkoreanische Gruppen Milliarden von Krypto-Plattformen gestohlen haben. Rooz zeigte sich angesichts der integrierten Schutzmechanismen des Netzwerks unbeeindruckt von nordkoreanischen Hackern.
So funktionieren die Schutzvorkehrungen
Das Canton Network erlaubt es jedem Teilnehmer, eigene Schutzvorkehrungen festzulegen. Diese Sicherheitsmaßnahmen sollen die Hacking-Methoden unterbinden, auf die nordkoreanische Gruppen historisch zurückgegriffen haben – etwa Phishing, Social Engineering und die Ausnutzung von Schwachstellen in Smart Contracts. Die Schutzvorkehrungen sind kein nachträglicher Einfall, sondern tief im Kern des Netzwerks verankert. Rooz betonte, dass diese Architektur das Playbook, das anderswo funktioniert hat, gegen Canton unwirksam mache.
Wer hinter dem Netzwerk steckt
Digital Asset ist das Unternehmen hinter dem Canton Network. CEO Yuval Rooz hat sich mehrfach zum sicherheitsorientierten Design des Netzwerks geäußert. Sein Vertrauen rührt daher, dass die Schutzvorkehrungen kein reaktiver Patch, sondern eine proaktive Verteidigungsschicht sind. Er sagte, er habe aufgrund dieser Schutzvorkehrungen keine Angst vor nordkoreanischen Hackergruppen.
Nordkoreanische Hacker waren in den letzten Jahren für einige der größten Krypto-Diebstähle verantwortlich, oft mit dem Ziel von Brücken und DeFi-Protokollen. Der Ansatz des Canton Networks dreht den Spieß um: Statt auf Audits und Bug Bounties nach dem Start zu setzen, wird Prävention auf Protokollebene eingebettet. Rooz‘ Behauptung ist stark – dass dieselben Tricks, die anderswo funktionierten, hier einfach keine Ergebnisse liefern.
Digital Asset setzt nun darauf, dass diese Art von proaktiver Sicherheit das Verkaufsargument sein wird, um weitere institutionelle Akteure auf das Canton Network zu bringen.




