Loading market data...

Generalstaatsanwalt von Missouri verklagt CoinFlip wegen Betrugsvorwürfen bei Krypto-Geldautomaten

Generalstaatsanwalt von Missouri verklagt CoinFlip wegen Betrugsvorwürfen bei Krypto-Geldautomaten

Der Generalstaatsanwalt von Missouri hat diese Woche Klage gegen CoinFlip, einen großen Betreiber von Krypto-Geldautomaten, eingereicht und wirft dem Unternehmen vor, Betrug über seine Geräte zu ermöglichen. Die Klage folgt einer monatelangen Untersuchung, die von den Behörden in Missouri im Dezember 2025 eingeleitet wurde. Ermittler führten irreführende Gebührenstrukturen und die häufige Nutzung von CoinFlip-Kiosken durch Betrüger als Hauptbedenken an.

Wie die Untersuchung begann

Die Aufsichtsbehörden in Missouri begannen Ende letzten Jahres mit der Überprüfung von Krypto-Geldautomaten-Betreibern. Sie untersuchten, wie Gebühren offengelegt – oder versteckt – wurden und ob die Geräte zur Täuschung von Verbrauchern genutzt wurden. CoinFlip, das Tausende von Kiosken in den USA betreibt, rückte dabei in den Fokus der Ermittlungen.

Was die Klage vorwirft

Die diese Woche eingereichte Beschwerde behauptet, dass CoinFlips Geschäftsmodell es Betrügern leicht macht, gestohlenes Bargeld mit geringer Aufsicht in Kryptowährung umzuwandeln. Sie weist insbesondere auf Gebührenstrukturen hin, die der Staat als irreführend bezeichnet, da sie Kosten oft auf eine Weise verstecken, die Nutzer überrumpelt. Betrüger, so die Klage, haben diese Lücken ausgenutzt, um Opfer dazu zu bringen, Geld an CoinFlip-Geldautomaten einzuzahlen.

Nächste Schritte vor Gericht

Der Fall ist nun vor einem staatlichen Gericht in Missouri anhängig. Das Büro des Generalstaatsanwalts fordert Strafen und Änderungen der Betriebsweise von CoinFlips Geräten. CoinFlip hat noch keine Stellungnahme eingereicht. Dem Unternehmen droht eine einstweilige Verfügung, wenn das Gericht die Vorwürfe des Staates als begründet ansieht.