Mitarbeiter und Kandidaten der Trump-Regierung haben laut einem von Crypto Briefing veröffentlichten Bericht der Washington Post mindestens 193 Millionen US-Dollar an Kryptowährungsvermögen offengelegt. Die Höhe dieser Bestände wirft Fragen zu Interessenkonflikten auf, da dieselben Personen gleichzeitig die bundesweite Kryptopolitik mitgestalten.
Was die Offenlegungen zeigen
Die 193-Millionen-US-Dollar-Summe basiert auf finanziellen Offenlegungsformularen, die von Dutzenden Trump-Mitarbeitern und -Kandidaten eingereicht wurden. Der Bericht unterteilt die Bestände weder nach Einzelpersonen noch nach spezifischen Kryptowährungen. Laut der Analyse der Post umfasst die Gesamtsumme eine Mischung aus Bitcoin, Ether und anderen digitalen Vermögenswerten.
Die Größe der Bestände bedeutet, dass viele der Beamten, die derzeit die Kryptopolitik überwachen, ein direktes finanzielles Interesse am Markterfolg haben. Kritiker argumentieren, dies könnte alles beeinflussen, von der Aufsicht über Börsen bis hin zur Klassifizierung von Token. Die bundesweiten Ethikregeln verlangen, dass Beamte Interessenkonflikte vermeiden, doch der immense Wert dieser Vermögenswerte – mindestens 193 Millionen US-Dollar – stellt dieses Prinzip auf die Probe.
Der am Montag veröffentlichte Bericht erläuterte nicht, ob Beamte sich von kryptobezogenen Entscheidungen zurückgezogen haben. Diese Frage überschattet nun die Kryptoagenda der Regierung.




