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Polymarkets Mai-Vertrag löst mit 'Nein' auf, da UMA-Wähler Juni-Offenlegung für Strategys Bitcoin-Verkauf bevorzugen

Polymarkets Mai-Vertrag löst mit 'Nein' auf, da UMA-Wähler Juni-Offenlegung für Strategys Bitcoin-Verkauf bevorzugen

Polymarkets Mai-Vertrag zur Frage, ob Strategy Bitcoin verkauft hat, löste mit „Nein“ auf, während der Juni-Vertrag auf „Ja“ trendet, nachdem UMA-Wähler entschieden, dass die Juni-1-Offenlegung des Unternehmens für den Juni-Vertrag gültig ist – obwohl Strategy selbst angibt, dass der Verkauf Ende Mai stattgefunden hat. Die Entscheidung erzeugt einen Widerspruch zwischen der Unternehmensdarstellung und dem Auflösungsmechanismus des Prognosemarkts und wirft Fragen dazu auf, wie oraclebasierte Verträge mit mehrdeutigen Zeitangaben umgehen.

Mai-Vertrag löst mit 'Nein' auf

Der Mai-Vertrag fragte Nutzer, ob Strategy während dieses Monats einen Bitcoin-Verkauf durchgeführt hat. Da das Ereignisfenster geschlossen ist, löste der Markt mit „Nein“ auf, was bedeutet, dass die Mehrheit der Wettenden urteilte, dass kein Verkauf im Mai stattgefunden hat. Polymarkets Orderbuch zeigt ein nahezu null offenes Interesse auf der „Ja“-Seite.

UMA-Wähler stimmen für Offenlegungszeitpunkt

Der Juni-Vertrag hängt von einer anderen Frage ab: Hat Strategy einen Verkauf innerhalb des Juni-Vertragszeitraums offengelegt? UMA-Token-Inhaber stimmten dafür, dass die Meldung vom 1. Juni zählt, obwohl die Unternehmenserklärung den Verkauf auf die letzte Maiwoche datiert. Die Entscheidung des dezentralen Oracles priorisiert effektiv das Datum der öffentlichen Offenlegung gegenüber dem Transaktionsdatum selbst.

Strategys Angabe zum Mai-Verkauf

Strategy gab an, dass der Bitcoin-Verkauf in der letzten Maiwoche stattgefunden hat. Eine regulatorische Meldung vom 1. Juni bestätigte die Transaktion, doch das Unternehmen nannte nicht den genauen Tag. Die Lücke zwischen der angegebenen Ereigniszeit und der offiziellen Aufzeichnung löste den Streit auf Polymarket aus.

Ungeklärte Frage zur Ereigniszeit

Die beiden Verträge erzählen nun unterschiedliche Geschichten: Der Mai-Markt sagt, dass kein Verkauf im Mai stattfand; der Juni-Markt besagt, dass ein Verkauf im Juni offengelegt wurde. Es sei denn, Polymarket oder UMA überdenken die Auflösungskriterien, wird der Juni-Vertrag voraussichtlich mit „Ja“ aufgelöst, basierend auf der Offenlegungsregel. Dieses Ergebnis könnte einen Präzedenzfall für die Behandlung von Ereignissen in zukünftigen Prognosemärkten schaffen, die an Berichtsfristen grenzen.