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US-Senatoren fordern Finanzministerium auf, die Rolle der Bundesstaaten bei Stablecoin-Regeln zu bewahren

US-Senatoren fordern Finanzministerium auf, die Rolle der Bundesstaaten bei Stablecoin-Regeln zu bewahren

Eine überparteiliche Gruppe von US-Senatoren hat das Finanzministerium darauf hingewiesen, dass sein Ansatz zur Regulierung von Stablecoins die Regulierungsbehörden der Bundesstaaten weiterhin einbeziehen muss. Die Abgeordneten, deren Namen nicht genannt wurden, erklärten, dass die Anwendung bundesstaatlicher Stablecoin-Gesetze so erfolgen sollte, dass sie „die Beteiligung der Bundesstaaten bewahrt und fördert.“

Warum die Aufsicht der Bundesstaaten wichtig ist

Die Botschaft der Senatoren kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Finanzministerium an der Umsetzung von Regeln für Stablecoins arbeitet – eine Art von Kryptowährung, die in der Regel an eine Fiat-Währung wie den Dollar gekoppelt ist. Mehrere Bundesstaaten haben bereits eigene Regulierungsrahmen für digitale Vermögenswerte entwickelt, und die Abgeordneten möchten sicherstellen, dass diese Bemühungen nicht durch bundesstaatliche Maßnahmen außer Kraft gesetzt werden. Die Gruppe argumentierte, dass die Aufsicht auf Ebene der Bundesstaaten eine maßgeschneiderte Kontrolle bieten könne, die ein Einheitsansatz des Bundes möglicherweise übersehe.

Was die Senatoren sagten

In ihrer Mitteilung an das Finanzministerium betonten die Senatoren, dass die Wahrung der Beteiligung der Bundesstaaten nicht nur den Schutz der staatlichen Autorität betreffe, sondern auch die Förderung von Innovation und Verbraucherschutz. Sie erklärten, dass die Anwendung der Stablecoin-Gesetze durch das Finanzministerium den Bundesstaaten ausdrücklich erlauben sollte, ihre eigenen Lizenzierungs- und Prüfungsprogramme fortzuführen. Der genaue Wortlaut des Schreibens oder der Stellungnahme wurde nicht veröffentlicht, doch die Kernforderung ist klar: Die Bundesstaaten nicht an den Rand drängen.

Was auf dem Spiel steht

Stablecoins haben nach dem Zusammenbruch von TerraUSD im Jahr 2022 und den allgemeinen Turbulenzen auf dem Kryptomarkt verstärkte Aufmerksamkeit von Regulierungsbehörden erhalten. Das Finanzministerium leitet eine behördenübergreifende Initiative zur Ausarbeitung von Regeln, die Risiken wie Stablecoin-Runs, Geldwäsche und Verbraucherschäden adressieren sollen. Die Senatoren befürchten jedoch, dass ein zu strenger Bundesansatz die Experimente auf Ebene der Bundesstaaten ersticken könnte, die bereits funktionierende Modelle hervorgebracht haben.

Der Widerstand ist bemerkenswert, da er von beiden Seiten des politischen Spektrums kommt. Die überparteiliche Unterstützung für die Beteiligung der Bundesstaaten deutet darauf hin, dass das Finanzministerium unter Druck geraten wird, Regeln zu erlassen, die den Regulierungsbehörden der Bundesstaaten Spielraum lassen. Wie das Ministerium reagiert, könnte die Zukunft der Stablecoin-Aufsicht in den USA prägen.

Das Finanzministerium hat noch nicht öffentlich auf die Forderung der Senatoren reagiert. Das Ministerium wird voraussichtlich später in diesem Jahr seine endgültigen Empfehlungen zur Stablecoin-Regulierung vorlegen.