Vietnam verbietet den Kryptohandel mit Dollar-Paarung auf allen lizenzierten Plattformen. Bitcoin-, Ethereum- und Stablecoin-Transaktionen dürfen künftig nur noch in Vietnamesischen Dong abgewickelt werden. Die Änderung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft, basierend auf neuen staatlichen Richtlinien für heimische Börsen.
Dong-Handelspflicht
Plattformen müssen Kryptogeschäfte ausschließlich in Dong notieren und abrechnen. Dies eliminiert die Dollar-Paare, die zuvor die vietnamesischen Kryptomärkte dominierten. Die Regelung gilt für alle lizenzierten Dienstleister für virtuelle Vermögenswerte.
Zugangsbeschränkungen
Ausländische Investoren erhalten sofortigen Marktzugang, während inländische Nutzer strengeren Grenzen unterliegen. In der Anfangsphase dürfen nur bestehende Kryptoinhaber handeln. Der Besitz persönlicher Wallets bleibt von den neuen Regeln unberührt.
Fortschritte im Rechtsrahmen
Die Änderungen beruhen auf dem Regierungsbeschluss Nr. 05/2025/NQ-CP. Vietnam entwickelt seine Regulierungen für digitale Finanzen mit starkem Fokus auf Anlegerschutz und Risikokontrolle. Lizensierte Plattformen werden künftig die einzigen genehmigten Handelskanäle sein.
Marktauswirkungen
Vietnam belegt eine Spitzenposition bei der globalen Kryptoadoption und verzeichnet starkes Nutzerwachstum. Die Umstellung auf Dong-Abrechnung passt zur Strategie des Landes für den aufkommenden Markt tokenisierter realer Vermögenswerte. Es ist nicht der erste regulatorische Einschnitt für lokale Börsen in diesem Jahr.
Beamte bestätigten, dass lizenzierte Plattformen die Dong-Abrechnungsregel bis Ende 2026 umsetzen müssen.




