World Liberty Financial, ein mit dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump verbundenes Krypto-Unternehmen, reichte am 4. Mai vor dem Gericht des Miami-Dade County eine Verleumdungsklage gegen Tron-Gründer Justin Sun ein. Das Unternehmen behauptet, Sun habe eine Desinformationskampagne inszeniert und Drohungen sowie Leerverkaufstaktiken genutzt, um den Ruf und den Wert seines WLFI-Tokens zu schädigen.
Die Anschuldigungen in der Klage
Die Klage behauptet, Sun habe gezielt falsche Informationen über World Liberty Financial und seinen Token verbreitet. Laut Klageschrift umfassten Suns Taktiken direkte Drohungen und koordinierte Leerverkaufspositionen, die darauf abzielten, den Preis des WLFI zu senken. Das Unternehmen gibt an, dass es dadurch Imageschäden erlitten habe.
Was ist World Liberty Financial?
Das Unternehmen positioniert sich als von Trump unterstütztes Projekt, das auf der Marke und dem politischen Netzwerk des ehemaligen Präsidenten aufbaut. Es lancierte den WLFI-Token im vergangenen Jahr mit dem Ziel, eine dezentrale Finanzplattform aufzubauen. Die Klage nennt keine konkreten Schadensersatzforderungen, doch Verleumdungsklagen in Florida können bei Nachweis erhebliche Strafen nach sich ziehen.
Was geschieht als Nächstes?
Der Fall liegt nun bei einem Richter des Miami-Dade County. Sun, der auch für seine Rolle bei der Tron-Blockchain und die Übernahme von BitTorrent bekannt ist, hat bisher noch keine Stellungnahme vor Gericht eingereicht. Bis zu dieser Woche wurde noch kein Termin für eine Anhörung festgelegt.




