Umfang der Investition
Die Summe ist enorm – zig Milliarden, verteilt über mehrere Jahre. Sie umfasst Hardware wie leistungsstarke GPUs, Netzwerkausrüstung und die Gebäude, die sie beherbergen. Oracle hat die genaue Aufteilung nicht bekannt gegeben, aber das Engagement steht dem der größeren Cloud-Anbieter in nichts nach. Das Unternehmen setzt darauf, dass KI-Workloads das Cloud-Wachstum in den kommenden Jahren vorantreiben werden.
Warum KI neue Infrastruktur erfordert
KI-Modelle benötigen enorme Rechenleistung und Speicher. Das Training großer Sprachmodelle kann beispielsweise Wochen auf Tausenden spezialisierter Chips dauern. Auch die Inferenz – der Einsatz dieser Modelle in der Produktion – bringt Rechenzentren an ihre Grenzen. Oracles Investition zielt darauf ab, Kapazitäten für beides aufzubauen. Das Unternehmen bietet bereits GPU-Instanzen und KI-Dienste an, aber die neuen Ausgaben werden Verfügbarkeit und Leistung erweitern.
Globale Reichweite
Oracle betreibt Cloud-Regionen an über 40 Standorten weltweit. Die neuen Investitionen werden diese Präsenz ausbauen, allerdings hat das Unternehmen nicht angegeben, welche Länder oder Metropolregionen zuerst neue Rechenzentren erhalten. Der globale Ausbau ist entscheidend für latenzempfindliche KI-Anwendungen, die Server in der Nähe der Nutzer benötigen. Oracle betreibt zudem eine zweite Cloud-Region in Saudi-Arabien und hat kürzlich eine in Israel eröffnet.
Wettbewerb verschärft sich
Oracle liegt bei Marktanteilen hinter Amazon Web Services, Microsoft Azure und Google Cloud. Doch der KI-Boom verändert die Cloud-Landschaft. Alle vier Player investieren massiv in Infrastruktur. Allein Amazon plant in den nächsten Jahren Investitionen von 150 Milliarden US




